Autobahn gesperrt

Schwerer Unfall auf der A7: Sechs Schwerverletzte - darunter drei Kinder

Schwerer Unfall auf der A7 beim Spurwechsel: Eine Familie mit drei Kindern und der Fahrer des anderen Wagens wurden bei dem Unfall schwer verletzt.
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Schwerer Unfall auf der A7 beim Spurwechsel: Eine Familie mit drei Kindern und der Fahrer des anderen Wagens wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

Schwerer Unfall auf der A7 in Höhe von Malsfeld: Zwei Autos sind kollidiert. Es gab sechs Schwerverletzte - darunter drei Kinder.

Malsfeld - Der Unfall ereignete sich am Sonntagnachmittag auf der A7 kurz hinter der Anschlussstelle Malsfeld in Fahrtrichtung Norden. Grudn könnte ein schiefgegangener Spurwechsel sein. In einem Dacia, der auf dem Dachgepäckträger ein Kanu geladen hatte, wurden alle fünf Insassen verletzt. Die schwer verletzte Mutter (43 Jahre), der verletzte Familienvater (56), und die drei Kinder im Alter von 3, 9 und 11 Jahren wurden in Kasseler Kliniken gebracht. Sie stammen alle aus dem Kreis Freiburg im Breisgau. Bei dem anderen Beteiligten, der allein in seinem VW Touran unterwegs war, handelt es sich um einen 53-jährigen Mann aus dem Kreis Reutlingen (Baden-Württemberg).

Bei dem Unfall wurde der Dacia am Heck getroffen und auf die Seite geschleudert. Der Touran wurde durch den Aufprall im Frontbereich stark beschädigt. Die Polizei gibt den Schaden an den beiden Fahrzeugen mit insgesamt 15 000 Euro an.

Auf der A7 bei Malsfeld hat sich am Sonntag ein schwerer Unfall ereignet - es bildete sich ein langer Stau.

Ein Großaufgebot von Rettungskräften wurde an die Unfallstelle, die etwa 500 Meter hinter der Anschlussstelle Malsfeld liegt, alarmiert. Insgesamt waren sechs Rettungswagen, zwei Notärzte, der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter für den Rettungsdienst, die Freiwillige Feuerwehr Melsungen und die Polizei vor Ort.

Unfall auf der A7: Verkehr staute sich kilometerlang

Die 17 Einsatzkräften der Freiwillige Feuerwehr Melsungen, die unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Ansgar Knott im Einsatz waren, räumten die Fahrbahn von Fahrzeugtrümmern und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel ab. Der auf der Seite liegend Dacia wurde auf die rechte Fahrspur gezogen, damit die Polizei den Verkehr über die mittlere und linke Fahrspur an der Unfallstelle vorbeileiten konnte. Der Verkehr hatte sich mittlerweile über mehrere Kilometer zurückgestaut.

Zum Unfallverursacher hat die Polizei weitere Ermittlungen aufgenommen. Momentan liegen noch keine genauen Erkenntnisse vor, welcher der Fahrer für den schweren Unfall verantwortlich ist. Beide nicht mehr fahrbereiten Autos wurden von Bergungsunternehmen abgeholt. (zot)

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