Mit den Arbeiten wird begonnen:

Bau der Stromtrasse startet in Röhrenfurth

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Nylonseile werden auf die Masten gespannt: Dieses Foto entstand bei Ludwigsau. 

Der Bau der 380-Kilovolt-Stromtrasse von Wahle nach Mecklar startet in diesem Monat im Altkreis Melsungen.

Die Stromtrasse soll 230 Kilometer lang werden und führt von Ludwigsau Mecklar bei Bad Hersfeld bis nach Wahle bei Braunschweig, erklärt Marco Bräuer, Sprecher der Tennet.

Die neue Stromtrasse führt unter anderem durch Röhrenfurth, Malsfeld, Körle und Morschen. Die Bauarbeiten für den Abschnitt D hat die Firma LTB - Leitungsbau übernommen. In Abschnitt D fallen auch die Städte und Gemeinden des Altkreises Melsungen an, erklärt Bräuer.

Melsungen

Die Arbeiten für den Abschnitt D starten in Röhrenfurth. „Dann werden die Wege für die Bauarbeiten vorbereitet“, so Bräuer. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Boden für den Bau der Masten in Melsungen, Malsfeld und Morschen geprüft. In Obermelsungen sollen dann im April/Mai die Vorbereitungen für den Bau der Masten starten. „Wir rechnen damit, dass im Sommer dann das Fundament gegossen und der Mast aufgestockt werden kann“, sagt Bräuer.

Hier führt die Trasse lang: 

Malsfeld

In Malsfeld soll im Sommer mit dem Wegebau gestartet werden. „Der Seilzug könnte dann bereist im Herbst 2020 erfolgen“, sagt Bräuer. In Malsfeld muss wegen der neuen Stromtrasse der Waldkindergarten umziehen (HNA berichtete). Eine weitere Kompensationsmaßnahme wird die Wiederherstellung eines Fulda-Arms bei Malsfeld sein, erklärt Bräuer. „Das wird ähnlich wie in Morschen verlaufen“, sagt er. Die Fulda-Renaturierung in den betroffenen Gebieten, wie beispielsweise in Morschen, ist ein Ausgleich für den Flächenverbrauch und den Eingriff in die Natur durch den Stromleitungsbau. Tennet investierte in Morschen 180 000 Euro. In Morschen wird mit dem Wegebau im Herbst 2020 begonnen.

Körle

In Körle soll ebenfalls im Herbst mit dem Bau gestartet werden. Das ist früher als geplant. Zuletzt teilte Tennet mit, dass der Baubeginn für 2021 angepeilt war. Auch in Körle musste der Waldkindergarten wegen der neuen Trasse umziehen. Weitere dauerhafte Einschränkungen würde es in Körle nicht geben.

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