Auch in Spangenberg steht Entscheidung noch aus

Weihnachtsmarkt in Melsungen steht auf der Kippe

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Weihnachtsmarkt in Melsungen: Ob er 2020 stattfinden kann, ist wegen der gestiegenen Corona-Infektionszahlen derzeit fraglich.

Ob in der Vorweihnachtszeit auf Marktplätzen in Melsungen und Spangenberg öffentlich gefeiert wird, ist fraglich.

Melsungen/Spangenberg - Beide Städte haben Konzepte ausgearbeitet, wonach ein dezentraler Markt in Melsungen und vier Veranstaltungen an den Adventswochenenden in Spangenberg stattfinden könnten. Melsungen und Spangenberg sind damit die einzigen Kommunen im Schwalm-Eder-Kreis, die in der Vorweihnachtszeit öffentliche Feiern organisieren. Aber die aktuellen Corona-Infektionszahlen lassen die Verantwortlichen nun zögern. In Melsungen entscheidet der Magistrat am kommenden Mittwoch erneut über die Ausrichtung eines dezentralen Weihnachtsmarktes.

Nach jetzigem Stand der Dinge würde Bürgermeister Markus Boucsein den Magistratsmitgliedern eine Absage empfehlen, teilt der gegenüber der HNA mit. „Es wäre ein falsches Signal, wenn wir den Markt ausrichten würden.“

Sein Spangenberger Kollege Peter Tigges sagt: „Die dynamische Entwicklung der Infektionszahlen ist schon sehr heftig.“ Deshalb sieht er die Umsetzung des Spangenberger Konzept „zurzeit sehr skeptisch“. Am kommenden Montag berät der Arbeitskreis Markt darüber, die Entscheidung fällt der Magistrat dann am Donnerstag.

Laut Melsunger Konzept ist ein dezentraler Weihnachtsmarkt für die Zeit von 26. November bis 20. Dezember, jeweils donnerstags bis sonntags zwischen 16 und 20 Uhr, geplant. Ohne Partys, ohne Bühne. Das Marktgeschehen spielt sich in folgendem Fußgängerzonenbereich ab: vom Gänselieselbrunnen über die Kasseler Straße, den Marktplatz, einen Teil der Fritzlarer Straße und die Brückenstraße bis zum Beginn der Bartenwetzerbrücke.

Geplant sind 15 Stände, darunter sieben mit gastronomischem Angebot und sechs handwerkliche Buden, die bereits alle vergeben wurden, und ein Kinderkarussell. Mitarbeiter des Ordnungsamtes und eines externen Sicherheitsdienstes sollen dauerhaft patrouillieren.   (Claudia Feser)

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