Belegschaft von Asklepios ist geimpft

Weniger Patienten mit Coronavirus

Hatten gut zu tun: Die Mitglieder des Impfteams von Asklepios haben mehr als 700 Mitarbeiter geimpft. Auf dem
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Hatten gut zu tun: Die Mitglieder des Impfteams von Asklepios haben mehr als 700 Mitarbeiter geimpft. Auf dem Foto hinten von links Hygienearzt Olaf Bensch, Krankenpflegerin Marion Schäfer und der Leiter Krankenhaushygiene Alexander Kessler – vorne von links Krankenpflegerin Nadeschda Wilberger und Leitender Oberarzt Carsten Hohmann.

Gleich zwei gute Nachrichten gibt es aus den Krankenhäusern von Asklepios. Aktuell werden nur zwei Patienten mit dem Coronavirus behandelt.

Ziegenhain/Melsungen – Beide Patienten liegen zwar auf der Intensivstation und müssen beatmet werden, aber die Zahlen waren zuletzt rückläufig, teilt der Krankenhausbetreiber auf Nachfrage mit. Außerdem seien an den Standorten in Ziegenhain und Melsungen mittlerweile mehr als 700 Mitarbeiter geimpft. Die Impfkampagne sei damit vorerst abgeschlossen, sagt Desiree Schumacher, Klinikmanagerin.

Im März wurden 410 Mitarbeiter mit dem Impfstoff von Moderna geimpft. Bereits im Januar und Februar wurden 300 Mitarbeiter geimpft – alle mit dem Impfstoff der Firma Biontech, teilt Asklepios mit. Allen Angestellten konnte so seit Jahresbeginn ein Impfangebot gemacht werden. 90 Prozent der Angestellten hätten das Angebot auch wahrgenommen. Geplant und umgesetzt wurde die Impfkampagne vom Team der Krankenhaushygiene, in Abstimmung mit dem Impfzentrum. Geimpft wurde nach der ärztlichen Aufklärung jedes einzelnen Mitarbeiters. 707 von ihnen haben die Erstimpfung, 231 die Zweitimpfung erhalten. Die restlichen Zweitimpfungen folgen noch.

Der Impfschutz bedeutet zugleich eine höhere Patientensicherheit, denn die Angestellten tragen nun ihrerseits nicht mehr zu einer Verbreitung des Virus bei. Es gilt aber weiterhin ein Besuchsverbot in den Asklepioshäusern im Schwalm-Eder-Kreis. Das Verbot werde als Sicherheitsmaßnahme aufrecht erhalten. Auch die Hygienemaßnahmen in den Klinken seien weiterhin sehr hoch, sagt Schumacher.

Asklepios: Anzahl der Betten für Covid-19-Patienten wurde erhöht

Die Anzahl der Behandlungen von Covid-19-Patienten sowie die Inzidenz im Landkreis waren bis zur vergangenen Woche noch deutlich rückläufig, berichtet Schumacher. Die aktuellen Zahlen zeigten jedoch, dass die Anzahl der Covid-19-Patienten und jene, die einer Krankenhausbehandlung bedürften, hessenweit wieder anstiegen. Die vorgehaltene Bettenkapazität auf der Intensiv- und der Normalstation zur Behandlung von Covid-19-Patienten sei daher erhöht worden – auf aktuell zwölf Betten für die Coronastation und vier Betten für die Intensivstation. Dies sei wichtig, auch wenn von der steigenden Inzidenz derzeit noch nichts im stationären Betrieb spürbar sei.

Seit Mitte Februar ist das Personal der Intensiv- und Intermediate-Care-Station (IMC) wieder ausschließlich in Melsungen tätig und die Intensivstation am Netz – IMC bedeutet Intensivüberwachungspflege. Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) in Melsungen sei im Regelbetrieb tätig, sagt Schumacher. (Damai D. Dewert)

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