Zerstörung am Melsunger Waldrand

Vandalen verwüsten die Heinrich-Albrecht-Schutzhütte

Zerstört: Wilfried Marställer an der zerstörten Heinrich-Albrecht-Schutzhütte bei Melsungen. Er hatte sie erst vor zwei Jahren saniert. Den Dachstuhl erneuerte damals die Dachdeckerfirma Hablik aus Melsungen.
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Zerstört: Wilfried Marställer an der zerstörten Heinrich-Albrecht-Schutzhütte bei Melsungen. Er hatte sie erst vor zwei Jahren saniert. Den Dachstuhl erneuerte damals die Dachdeckerfirma Hablik aus Melsungen.

Die Heinrich-Albrecht-Schutzhütte am Waldrand zwischen Melsungen und Melgershausen ist schon wieder von Vandalen zerstört worden.

Melsungen - Die Hütte wurde erst vor zwei Jahren saniert – nachdem sie schon damals von unbekannten Tätern verwüstet worden war und sie jahrelang immer mehr verfiel. Jetzt sind an einem Teil der Sitzbänke in der Hütte die Rundhölzer abgerissen worden. Außerdem wurden Teile der Umrandung abgerissen und auf die hölzerne Eingangsstufe wurde gesprungen, sodass die Latten gebrochen sind. „Wer macht so etwas“, sagt Marställer. Hinter der Hütte liegen eine Cola- und eine große Schnapsflasche – obwohl in der Hütte eine große Mülltonne steht. Der langjährige Vorsitzende des Lions-Clubs geht davon aus, dass die Täter „im Suff“ die Hütte zerstört haben. Die Heinrich-Albrecht-Hütte ist in den 1970er-Jahren errichtet worden. Ihren Namen hat sie von Heinrich Albrecht, dem jahrzehntelangen Kassierer des Heimat- und Kulturvereins Melsungen. Sie steht allen zur freien Nutzung zur Verfügung – sie kann nicht gemietet werden. Und sie wird gerne genutzt, von Läufern und Wanderern, denn sie liegt am Waldrand des Melsunger Naherholungsgebiets Siebenstern. Bei der Sanierung vor zwei Jahren haben die Helfer um Wilfried Marställer extra Drallnägel verwendet, die einen besseren Halt haben. Aber die Täter haben wohl extra viel Kraft angewandt. Auch wenn es sich möglicherweise um einen Dumme-Jungen-Streich handelt, hat Marställer gar kein Verständnis dafür. Denn er muss jetzt wieder zur Werkzeugkiste greifen und den Schaden reparieren. Zum Glück sind vom letzten Mal noch Restbestände an Baumaterial da, das damals die Stadt gestellt hatte, sodass Marställer die Schäden ausbessern kann.

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