Mörscher Engel standen Pate: Katharinenhilfe Spangenberg bietet neue Dienstleistungen an

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Gemeinsames Engagement für die Milden Stiftungen Katharinenhilfe Spangenberg mit ihren haush altsnahen Dienstleistungen: von links Giesela Thienel, Geschäftsführerin der Katharinenhilfe, Pfarrer Dr. Volker Mantey von den Milden Stiftungen, Nele Blauth von der Flüchtlingsarbeit des Vereins Spangensteine und Jutta Wölki-Voss, Mitarbeiterin der Hausbetreuung der Milden Stiftungen. 

Spangenberg – Die Milden Stiftungen Katharinenhilfe in Spangenberg bieten den Menschen in der Kernstadt und allen Stadtteilen jetzt bei der Pflegekasse anerkannten haushaltsnahe Dienstleistungen an. Bisher sind es sechs Mitarbeiter, die etwa 20 Menschen betreuen.

Die Mitarbeiter-Zahl soll steigen. Das Angebot, das zuvor der Katharinenverein gemacht hatte, ist erweitert worden.

Mit dem neuen diakonischen Angebot wollen die Milden Stiftungen hilfsbedürftigen Menschen den Alltag erleichtern. Das betonten in einem HNA-Gespräch Giesela Thienel, Geschäftsführerin der Katharinenhilfe, und Pfarrer Dr. Volker Mantey seitens der Milden Stiftungen. Die nach Katharina Bechstein benannte Stiftung besteht seit dem 14. Jahrhundert. Zielgruppen des neuen Angebotes sind Menschen jedes Alters mit Pflegegrad, Privatpersonen und gewerbliche Kunden, Kindergärten, Kirche. Zu den Hilfsangeboten gehört unter anderem Wohnung reinigen, Wäsche sortieren, waschen, bügeln, zum Einkaufen fahren, zu Ärzten und Behörden fahren, gemeinsam spazieren gehen und essen sowie   kulturelle Angebote in der Katharinenstube, wie zum Beispiel Spielenachmittage.

Die neue Bischöfin der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck, Professorin Dr. Beate Hofmann, habe dazu aufgerufen, so genannte Sorgenetze zu schaffen, betont Pfarrer Dr. Mantey: „Wir haben dies aufgegriffen.“ Dienstleistungen habe bisher schon der Verein Katharinenhilfe angeboten, „er hatte aber nicht die Anerkennung der Pflegekassen“. Das Angebot der Milden Stiftungen Katharinenhilfe ähnele dem der Mörscher Engel. Die seien für Spangenberg ein Vorbild „und sie haben uns gut beraten“, sagt Mantey.

Im Mittelpunkt stünden hilfsbedürftige Mensch. „Wir gehen auch auf Wünsche der Kinder ein“, betonen Mantey und Giesela Thienel, „alles, was machbar ist, wird geleistet“. Zu den bisherigen Kunden gehörten zum Beispiel eine junge Familie mit zwei Kindern und eine ältere Frau mit gesundheitlichen Problemen. Man wolle Menschen so lange wie möglich das Leben im eigenen Haus ermöglichen. „Wir springen in den Generationenvertrag mit ein, sind aber keine Konkurrenz zu den Pflegediensten“, sagt Mantey. Als mittelalterliche Stiftung habe man sich schon immer um ältere und hilfsbedürftige Menschen gekümmert.

Kontakt: Milde Stiftungen Katharinenhilfe, Tel. 05663/2879814, 0176/62862807, E-Mail: katharinenhilfe@mildestiftungen.de

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