Straßenbauarbeiten

Fahrtzeit verdoppelt sich: B 83 bei Morschen ist ab Montag voll gesperrt

+
Die B 83 wird von der Kreisgrenze bis Höhe des Bahnhofes in Altmorschen voll gesperrt. 

Verkehrsteilnehmer aufgepasst: Die Bundesstraße 83 ist zwischen Morschen und Heinebach ab Montag, 1. Juli, wegen Straßenbauarbeiten voll gesperrt. Das teilt die Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil mit.

Während der Sperrung der B 83 wird der Verkehr von der Kreuzung an der Tankstelle in Heinebach auf der anderen Fuldaseite über Niederellenbach, Konnefeld und Neumorschen umgeleitet. Die Umleitung aus Richtung Morschen führt in umgekehrter Richtung. Die Fahrtzeit verdoppelt sich dabei von rund fünf Minuten auf rund zehn Minuten. Von Altmorschen aus ist die Straße bis zum Sportplatz des TSV Altmorschen befahrbar.

Der Grund liegt tief

Die Fahrbahn der B 83 weist laut Hessen Mobil innerhalb des Abschnitts bei Leimbachs Hof, zwischen Kreisgrenze und TSV-Sportplatz, auf einer Länge von 350 Metern beidseitig jeweils deutliche Fahrbahnabsenkungen auf. Ursache ist die dortige Geologie und die dadurch bedingte unzureichende Lagerungsdichte der dort verlaufenden Erdschichten.

In den betroffenen Bereichen werden deshalb zunächst Bodenverbesserungen mit Rüttelstopf-Schottersäulen bis zum Erreichen des tragfähigeren Bodens in eine Tiefe von circa sechs Metern unter der Geländeoberkante hergestellt. Bei der Herstellung der rund 580 Rüttelstopf-Schottersäulen mit einem Durchmesser bis maximal 1,50 Metern wird ein Tiefenrüttler in den lockeren Boden eingefahren, wodurch dieser seitlich verdrängt und verdichtet wird. Anschließend wird während des Hochziehens des Bohrgerätes ein Gesteinskörnungsgemisch über das Bohrgerät hinzugegeben und verdichtet.

Verkehr soll sicherer werden

Nach der Herstellung der Säulen erhält die Bundesstraße 83 einen neuen Straßenoberbau, bestehend aus einer 45 Zentimeter dicken Frostschutzschicht sowie einem dreischichtigen Asphaltaufbau in einer Gesamtdimension von annähernd 30 Zentimetern.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wird schließlich in der Außenkurve des Baufeldes eine Schutzeinrichtung aus Stahl aufgestellt, die einen Unterfahrschutz für Motorräder erhält.  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.