Unternehmen will Fläche anders nutzen

B. Braun lässt ehemaliges Raiffeisen-Werk in Morschen abreißen

Mehr Parkplätze: B. Braun reißt derzeit Silotürme und Gebäude auf dem ehemaligen Raiffeisenwerk in Altmorschen ab. Am Mittwoch fiel der letzte der vier mächtigen Türme.
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Mehr Parkplätze: B. Braun reißt derzeit Silotürme und Gebäude auf dem ehemaligen Raiffeisenwerk in Altmorschen ab. Am Mittwoch fiel der letzte der vier mächtigen Türme.

Morschen – Die Abrissarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Raiffeisen-Kraftfutterwerks in Altmorschen gehen voran: Der Melsunger Medizintechnikhersteller B. Braun will das Grundstück anderweitig nutzen.

Morschen – Die Silotürme des ehemaligen Raiffeisen-Kraftfutterwerks in Altmorschen sind Geschichte. Der Melsunger Medizintechnikhersteller B. Braun hatte das Gelände 2017 erworben. Jetzt wurden die Türme und weitere Gebäude abgerissen.

Mit einem 70-Tonnen-Bagger gingen auf dem Gelände in den vergangenen Wochen die Abrissarbeiten voran. Am Mittwoch fiel der letzte der vier großen und weithin sichtbaren weißen Silotürme.

Wegen genehmigungsrechtlicher Vorgaben werde jetzt die erste Abrissstufe unterbrochen, heißt es vom Unternehmen. Ab Mitte Oktober werde dann zunächst die Milchhalle in der Nähe der Klostermauer abgerissen.

Insgesamt sollen die Arbeiten der ersten Stufe bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, teilt der Medizintechnikhersteller mit.

Mit dem Abbruch der nicht mehr genutzten baufälligen Gebäude – darunter die vier Silotürme, weitere Silos, die Gleishalle, die Milchhalle sowie verschiedene Bürogebäude und Container – würden die Voraussetzungen für die Umgestaltung der früher als Logistikhof genutzten Freifläche geschaffen.

Zunächst wird ein Parkplatz mit insgesamt 69 Stellplätzen entstehen. Das hatte das Unternehmen bereits mitgeteilt. Der Parkplatz soll zukünftig von Hotelgästen und Seminarteilnehmern genutzt werden können. So wird der Innenhof des Klostergeländes von geparkten Autos entlastet. Die Gestaltung der neuen Parkplätze orientiere sich an der Optik des schon bestehenden Parkplatzes hinter dem Seminarzentrum der Klosteranlage Haydau.

Die Parkplatzflächen würden mit offenem Rasenpflaster gestaltet, der jetzige Baumbestand bleibe erhalten, zusätzlich würden weitere Bäume gepflanzt. Damit wird der Grünflächenanteil insgesamt erhöht.

Für die weitere Nutzung des Geländes seien bereits Ideen entwickelt, heißt es aus der Unternehmenskommunikation. Diese seien aber noch nicht konkret genug, um mitgeteilt zu werden. (Damai D. Dewert)

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