Coronafall an Schule: 14 Kinder und ein Lehrer waren in Morschen in Quarantäne

Coronafälle in Morschen: An der Mörscher Georg-August-Zinn-Schule, im markierten Bereich, gab es einen Coronafall. Die gute Nachricht, die betroffenen Schüler und der Lehrer können ab Dienstag wieder am Unterricht teilnehmen.
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Coronafälle in Morschen: An der Mörscher Georg-August-Zinn-Schule, im markierten Bereich, gab es einen Coronafall. Die gute Nachricht, die betroffenen Schüler und der Lehrer können ab Dienstag wieder am Unterricht teilnehmen.

Morschen – Wegen eines Coronafalls an der Georg-August-Zinn-Schule in Morschen sind bis einschließlich Montag 14 Kinder und ein Lehrer in Quarantäne. Das bestätigen die Kreisverwaltung und Schulleiter Michael Appel.

Das Kind ist seit dem 14. September mit Krankheitssymptomen zu Hause. Seitdem ein positives Testergebnis auf Sars-Cov-2 vorliegt, befindet sich die gesamte Lerngruppe des Kindes in häuslicher Quarantäne. Einige der Kinder wurden am gestrigen Freitag ebenfalls getestet, die Ergebnisse liegen laut Appel ab Montag nächster Woche vor. Die Tests bei den Kindern sind freiwillig, der Lehrer der Klasse war hingegen dazu verpflichtet, sich testen zu lassen. Appel sehe keine großen Auswirkungen in dem positiven Testergebnis und hält es für sehr unwahrscheinlich, dass noch ein weiterer positiver Test folge. „Da der mögliche Ansteckungszeitpunkt am Montag aber bereits vierzehn Tage in der Vergangenheit liegt, dürfen die Kinder und der Lehrer ab Dienstag wieder regulär am Unterricht teilnehmen“, sagt Stephan Bürger, Kreissprecher.

Trotz der neuerlichen Coronafälle liegt die Inzidenz aktuell bei neun. Das heißt, neun Personen wurden in den vergangenen sieben Tagen positiv getestet. Ab einer Inzidenz von 20 müsse der Landkreis weitere Maßnahmen ergreifen. Das wolle die Kreisverwaltung aber unter allen Umständen vermeiden. „Wir können die Bevölkerung daher nur auffordern, sich an die aktuellen Regeln zu halten“, sagt Bürger.

Auch Ingo Böhm appelliert an die Einwohner, sich coronakonform zu verhalten. Glücklicherweise gebe es trotz ansteigender Fallzahlen aktuell wenig schwere Verläufe. In der Gemeinde befänden sich seines Wissens außerdem den besagten Fällen keine weiteren Menschen in Quarantäne.

Von Damai D. Dewert Und William Abu El Qumssan

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