Gasalarm in Neumorschen

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Neumorschen. Zu einem Großeinsatz der Rettungsdienste kam es in der Nacht zum Freitag in Morschen gekommen. Kurz nach 3 Uhr hatte der Bewohner eines Hauses in der Bornbergstraße im Ortsteil Gasgeruch wahrgenommen.

Das Haus wird von drei Personen bewohnt. Die Heizungsanlage wird mit Flüssiggas betrieben.

Die Polizei alarmierte über die Rettungsleitstelle Schwalm-Eder in Homberg die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr. Auch für den Gefahrstoffzug Melsungen wurde Alarm ausgelöst. Insgesamt waren über 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Neumorschen, Altmorschen, Konnefeld, Melsungen und Homberg, sowie Rettungsdienst und Polizei mit 14 Fahrzeugen vor Ort. Zahlreiche weitere Einsatzkräfte der Feuerwehren standen in den Gerätehäusern in Bereitschaft. Die Gesamteinsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Thomas Deist, der von Kreisbrandmeister Frank Nuhn unterstützt wurde.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute hatten alle Bewohner das Haus verlassen. Die Einsatzkräfte überprüften mit speziellen Messgeräten das gesamte Haus vom Keller bis zum Boden. Es konnte kein gesundheitsgefährdendes oder explosionsgefährliches Luftgemisch festgestellt werden. Auch an dem Gastank und den Verbindungsleitungen war alles in Ordnung. Die Feuerwehren rückten kurz nach 4 Uhr wieder ab. Die Bewohner des Hauses konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Warum der Mann zu seiner Wahrnehmung kam, blieb ungeklärt. (zot)

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