Mittelfristig soll Park-and-Ride-Anlage am Bahnhof entstehen

Gemeinde kauft Verladestraße

Mehr Platz für Parker: Die Gemeinde Morschen will die alte Verladestraße am Bahnhof kaufen und dort mittelfristig Park-and-Ride einrichten.
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Mehr Platz für Parker: Die Gemeinde Morschen will die alte Verladestraße am Bahnhof Altmorschen kaufen und dort mittelfristig Park-and-Ride einrichten.

Morschen – Die Gemeinde Morschen will die ehemalige Verladestraße am Bahnhof Altmorschen von der Deutschen Bahn kaufen. Mittelfristig soll dort laut Bürgermeister Ingo Böhm eine Park-and-Ride-Anlage entstehen. Dafür könnte dann auch eine Förderung beantragt werden.

Der endgültige Beschluss der Gemeindevertretung über den Ankauf steht noch aus, aber das Geld dafür ist bereits im Haushalt 2021 veranschlagt. Dieser wurde von der alten Gemeindevertretung noch in deren letzter Sitzung beschlossen.

Schon seit einigen Jahren habe die Gemeinde laut Bürgermeister Böhm versucht, die ehemalige Verladestraße zu kaufen. Denn auch wenn das Gelände der Bahn gehört, war die Gemeinde laut alter Verträge für den Unterhalt der Straße zuständig. Das Gelände ist rund 3700 Quadratmeter groß.

Im Haushalt sind 35 000 Euro für den Kauf der Verladestraße am Bahnhof veranschlagt, der Kaufpreis würde laut Böhm aber wegen des momentan verhandelten Preises unter dieser Summe liegen – Verträge würden gerade vorbereitet. Man sei froh, dass der Ankauf nun nach Jahren zu einem akzeptablen Preis möglich sei.

Am Bahnhof in Altmorschen gab es – wie berichtet – in der Vergangenheit immer wieder Ärger mit der Deutschen Bahn, weil der Grünstreifen am Bahnsteig in Richtung Kassel nicht gemäht und auch Bahnsteig und Mülleimer nicht vom Müll befreit wurden beziehungsweise werden.

Aktuell sehe es dort wieder katastrophal aus, berichtet Bürgermeister Ingo Böhm. Der Aschenbecher quelle über, weil er wieder nicht ausgeleert worden sei.

Auch die Unterführung zum gegenüberliegenden Bahnsteig in Richtung Rotenburg, die regelmäßig verschmutzt vorgefunden wird, sei erst kürzlich wieder vom Bauhof der Gemeinde gereinigt worden, berichtet Böhm. Obwohl auch diese der Bahn gehöre.

Von Barbara Kamisli

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