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Gemeinde Morschen untersucht Kanäle

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Von: Barbara Kamisli

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Regelmäßig müssen die Kommunen in Hessen die Abwasserleitungen zum Beispiel auf Dichtigkeit überprüfen. In Morschen steht dies Überprüfung jetzt an.
Regelmäßig müssen die Kommunen in Hessen die Abwasserleitungen zum Beispiel auf Dichtigkeit überprüfen. In Morschen steht dies Überprüfung jetzt an. © Ruth Brosche

Die Kanäle werden in diesem Jahr in sechs von sieben Ortsteilen in Morschen untersucht. Nicht nur direkte Anlieger müssen für Kosten aufkommen.

Morschen – Der Zustand der Kanäle wird in diesem Jahr in sechs von sieben Ortsteilen in Morschen überprüft. Der Auftrag an eine Firma wurde erteilt, die Arbeiten sollen jetzt im Januar beginnen und bis Ende August abgeschlossen sein, heißt es im Protokoll der jüngsten Gemeindevertretersitzung.

Eine Fachfirma aus Nordrhein-Westfalen reinigt die Kanäle und kontrolliert sie auf ihre Dichtigkeit. Dafür hat die Gemeinde einen Betrag von 150.000 Euro veranschlagt. Die Inspektion der Kanäle erfolgt über eine sogenannte TV-Inspektion, bei der Kameras in die Rohre eingeführt werden, um deren Zustand zu untersuchen.

Nach einer Bestandsaufnahme muss entschieden werden, welche Kanäle saniert oder erneuert werden müssen, heißt es weiter. Dann könnte es noch mal teuer werden für Morschen.

Im Gemeindegebiet sollen jetzt insgesamt 19 Kilometer Kanal geprüft werden, davon 8000 Meter in Altmorschen, 1960 Meter in Binsförth, 1270 Meter in Eubach, 2480 Meter in Heina, 3370 Meter in Konnefeld und 1930 Meter in Wichte. „Wir brauchen eine funktionierende Infrastruktur“, sagte Bürgermeister Roland Zobel.

Die Eigenkontrollverordnung, in deren Rahmen die Kanalreinigung und -prüfung stattfindet, ist eine Auflage des Landes Hessen. Diese sieht vor, dass in regelmäßigen Abständen, in den Kommunen die Kanalnetze auf Funktionstüchtigkeit kontrolliert werden müssen.

In der Binsförther Straße in Neumorschen sollen im Zuge der Straßensanierung, die voraussichtlich im Sommer beginnt, die Gehwege und die Wasser- und Abwasserleitungen erneuert werden. Das teilte Bürgermeister Roland Zobel, wie berichtet, mit.

Aus diesem Grund beschlossen die Gemeindevertreter für den Ortsteil wiederkehrende Straßenbeiträge. Der Vorteil dieser Beitragsform ist, dass nicht nur die direkten Anlieger für die Kosten aufkommen müssen, sondern alle Hausbesitzer des Ortsteils. (Barbara Kamisli)

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