Er sieht Chancen statt Probleme

Bundesverdienstkreuz für Günter Görke aus Morschen

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Staatssekretär Mark Weinmeister (links) zeichnet Günter Görke aus.

Morschen. Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich Günter Görke ehrenamtlich. Beim örtlichen Vogelschutz, in der Kirche, im Männergesangverein, in der Kommunalpolitik.

Und damit ist die Liste längst nicht vollständig. Für sein Engagement wurde der 72-Jährige nun von Staatssekretär Mark Weinmeister mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Von 70 auf 6 Ehrenämter

70 Ehrenämter hatte Görke bisher inne. „Aktuell sind es nur noch etwa sechs“, erzählt der Altmorschener bescheiden. Angefangen hatte der Werkzeugmacher 1981 als zweiter Vorsitzender im Männergesangsverein Altmorschen. 

1984 wurde er Gemeindebeauftragter im Vogelschutz. Ein Jahr später zog es ihn in die Gemeindevertretung, wo er kurz darauf neun Jahre das Amt des Ersten Beigeordneten übernahm. 

In der SPD führte Görke mehrmals die Fraktion an. 

Seit 2016 ist der Altmorschener stellvertretender Vorsitzender der Gemeindevertretung. Aber auch im SPD-Ortsverein in Altmorschen war Görke über die Jahre als Vorsitzender, Beisitzer und Schriftführer vertreten.

Engagement im kulturellen, kirchlichen und sozialen Bereich

„Sie haben sich fast 40 Jahre und in verschiedenen Funktionen in der Kommunalpolitik engagiert und dabei beeindruckende Spuren hinterlassen“, hebt Europastaatssekretär Mark Weinmeister bei der Auszeichnung hervor und spricht Görke seinen Respekt für dessen unermüdlichen Einsatz aus.

Das Engagement des Altmorscheners erstreckt sich auch auf den kulturellen, kirchlichen und sozialen Bereich. 

Der 72-Jährige sitzt seit 1985 im Prüfungsausschuss für Werkzeugmechaniker bei der IHK und seit 1990 im Vorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Altmorschen. 

Dort betreute er unter anderem die Klosterkirche Haydau, den Alten Glockenturm und die Evangelische Kindertagesstätte.

2003 gehörte Görke zu den Gründungsmitgliedern des Kulturrings Kloster Haydau. Im diakonischen Bereich vertrat er über viele Jahre den Altmorschener Kirchenvorstand in Verbandsversammlungen, wo er auch einige Jahre den Vorsitz übernahm. 

Im Morschener Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes stieg er 2013 ein. Dort engagierte er sich als Stellvertreter, Vorsitzender und damit auch in der einzigen DRK Kleiderkammer im Kreis. 

Helfen ist für Görke eine Selbstverständlichkeit

Seit drei Jahren ist er mit Unterstützung seiner Frau Erika Görke in der Flüchtlingshilfe aktiv. Menschen zu unterstützen, die Hilfe benötigen, das ist für ihn selbstverständlich. 

Ohne den Rückhalt seiner Frau wäre das aber nicht möglich gewesen, betont der Altmorschener.

Die Gelegenheit, sich bei Görke zu bedanken, nutzten auch Landrat Winfried Becker und Morschens Bürgermeister Ingo Böhm. 

Für die beiden Politiker ist Günter Görke jemand, der sich für das demokratische Gemeinwohl einsetzt und damit für die Grundlage des Zusammenlebens. „Er sieht Chancen, wo viele nur Probleme sehen“, so Böhm.

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