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Nach zwei Jahren fand das Silobrand Festival in Wichte wieder statt

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Von: Marvin Hinrichsen

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Ausgelassene Party-Stimmung auf dem Camping-Gelände des Silobrandfestivals in Wichte.
Ausgelassene Party-Stimmung auf dem Camping-Gelände des Silobrandfestivals in Wichte. © Marvin Hinrichsen

Gut gelaunte Menschen und satte Bässe.

Wichte – Am vergangenen Wochenende zog es nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause circa 900 Besucher auf das Gelände des Punkrock- und Elektrofestivals Silobrand in Wichte.

Mitorganisator Julian Höhn zieht positive Bilanz: „Wir sind zufrieden.“ Im Vorverkauf konnte das Team des Silobrandfestivals 170 Wochenendtickets, 80 Tageskarten und 150 Campingtickets verkaufen.

Punkrock und Seifenblasen: Auch die Kinder hat Spaß beim Auftritt der französischen Band Pari Pari.
Punkrock und Seifenblasen: Auch die Kinder hat Spaß beim Auftritt der französischen Band Pari Pari. © Marvin Hinrichsen

Trotz des Unwetters, welches für einen kurzen Stromausfall und eine Unterbrechung der Konzerte sorgte, sei alles gut verlaufen. „Dennoch hat uns die Schließung der Bühne im Elektrowald sehr geärgert“, berichtet Höhn. Durch den ganzen Regen am Freitag habe das Gelände an der Bühne völlig unter Wasser gestanden. Beim nächsten Mal sei das Silobrand noch besser auf Regen vorbereitet.

Wir sind regional

Umso erfreulicher ist die Resonanz über die spielenden Bands ausgefallen. „Wir setzen hier voll auf regionale Musiker“, bekräftigt Armin Schütz aus Spangenberg, welcher für die Buchung der Künstler verantwortlich ist.

Natürlich sei die Freude über Zusagen größerer Bands riesig. Dennoch würde ein kleines Festival von Mund-zu-Mund-Propaganda leben. So sei jeder Auftritt, ob von einer bekannteren oder unbekannteren Band, wichtig, um im Gespräch zu bleiben. Neben der Komplimente für die Auswahl der Bands, gab es auch auf dem Camping-Platz viel Lob für die Organisatoren.

Toll, was hier geschaffen wurde

„Ich finde toll, was die Menschen hier aus Wichte auf die Beine gestellt haben“, schwärmt Johann Teichrib aus Altmorschen über das Festival. „Das gemütliche beisammen sein und Bier trinken macht das Festival aus“, sagt Michiel Stevens aus Neumorschen. Es sei wichtig, in diesen Zeiten auch mal den Kopf abzuschalten, mit Freunden Live-Musik zu genießen und die Probleme der Welt für ein Wochenende zu vergessen. „Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr, sagt Andre Gredich aus Altmorschen.

(Marvin Hinrichsen)

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