Morschen

Rosenfreunde suchen Nachwuchs: Ehrenamtliche kümmern sich um Beete im Klosterpark in Morschen

Freuen sich über die Farbtupfer: Das Foto zeigt einen Teil der Rosenfreunde, die sich ehrenamtlich um die Beete im Klosterpark kümmern (von links) Waltraut Schmelz, Gisela Sottile, Gerlinde Meyfarth, Margret Jungermann, Hans Wördemann, Martha Möller, Ewald Jungermann und Christel Meyer.
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Freuen sich über die Farbtupfer: Das Foto zeigt einen Teil der Rosenfreunde, die sich ehrenamtlich um die Beete im Klosterpark kümmern (von links) Waltraut Schmelz, Gisela Sottile, Gerlinde Meyfarth, Margret Jungermann, Hans Wördemann, Martha Möller, Ewald Jungermann und Christel Meyer.

Die Blütenpracht, die Farbe in den Park des Klosters Haydau bringt, wird seit 15 Jahren ehrenamtlich von den Rosenfreunden gepflegt. Die Gruppe sucht nun Nachwuchs.

Morschen – Waltraut Schmelz, Sprecherin der Rosenfreunde, sagt: „Bei uns kann jeder mitmachen. Und der Aufwand, ein Beet zu pflegen, ist auch wesentlich geringer, als viele sich vorstellen.“

Wenn jemand zwei Beete pflege, dann reiche es schon, wenn er alle 14 Tage eine Stunde dafür aufwende.

Die Rosenfreunde sind eine Gruppierung, die dem Förderverein Kloster Haydau angehört. „Aber man muss nicht im Förderverein Mitglied werden, um bei uns mitmachen zu können“, sagt Ewald Jungermann.

Wer sich um ein Beet kümmern will, sollte regelmäßig Unkraut entfernen, aufhacken und die Rosen schneiden. Wer sich beim Schneiden der Rosen unsicher ist, bekomme auch Unterstützung vom Gemeindegärtner, sagt Schmelz.

Außerdem soll es in der zweiten Märzwoche einen Workshop mit Fachleuten der Gärtnerei Zundel aus Vellmar geben – von dort stammen die Rosenstöcke im Park, sagt Schmelz.

Die Beetpaten können völlig unabhängig arbeiten. „Jeder kann das machen, wann er will. Bei uns gibt es keine festen Termine“, sagt Schmelz. Fürs Gemeinschaftsgefühl trifft sich die Gruppe aber dreimal im Jahr zum Kaffeetrinken.

Die Idee, Pflegepatenschaften für die Beete im Klosterpark einzurichten, hatte Schmelz, als sie von einer ähnlichen Initiative im Bergpark Wilhelmshöhe hörte.

Als sie die Idee in Morschen vor 15 Jahren vorstellte, waren zehn Männer und Frauen sofort dabei. Derzeit kümmern sich 25 Personen um die Beete, manche von Anfang an – mittlerweile seien aber einige Helfer aus Altersgründen ausgeschieden.

Viele der Mitglieder beschränken ihr Engagement jedoch nicht nur auf die Pflege ihrer Beete, sondern waren auch bei anderen Pflanzaktionen im Klosterpark dabei.

Bei Garten- und Apfelfest verkauften sie zum Beispiel Selbstgemachtes und spendeten den Erlös an den Förderverein.

Inklusive der Sanierung der Mauern hat der Förderverein Kloster Haydau 1,5 Millionen Euro in die Sanierung des Parks gesteckt, berichtet Schmelz.

Während es sich bei den Rosen in den Rabatten hauptsächlich um Stöcke handelt, die von Brautpaaren gepflanzt wurden, stammen die Rosen im Seerosenteich von den Rosenfreunden.

Ein Mitglied der Gruppe hat sie gespendet und die Rosenfreunde haben sie gemeinsam eingepflanzt.

Kontakt: Wer die Rosenfreunde unterstützen und ein Beet oder auch mehrere pflegen möchte, erhält Informationen bei Waltraut Schmelz unter Tel. 05664/83 87 (Barbara Kamisli)

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