Umzug ist für 2019 geplant

Neue Polizeistation in Melsungen kostet 6,5 Mio. Euro

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Beim Spatenstich: Der stellvertretende Stationsleiter Hans-Jochen Ringelhann und Finanzminister Thomas Schäfer vor einem Entwurf der Station. 

Melsungen. 6,5 Millionen Euro wird die neue Polizeistation in Melsungen kosten. Am Mittwoch gab es den ersten Spatenstich an der Nürnberger Straße.

Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer gab den Startschuss für das seit Jahren erwartete Großprojekt.

Die Polizeistation wird in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) gebaut. Investor ist die Carl Schumacher GmbH aus Wolfenbüttel. Die Zusammenarbeit ist auf 30 Jahre ausgelegt. Bei ÖPP-Projekten arbeiten die öffentliche Hand und die Privatwirtschaft zusammen. Der Investor baut und die öffentliche Hand mietet.

Die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen hätten ergeben, dass ein Bau des Gebäudes in Form eines ÖPP-Modells für das Land um etwa 15 Prozent günstiger sei als ein Eigenbau, sagt Schäfer.

Auf 1200 Quadratmetern Nutzfläche wird künftig Platz sein für bis zu 50 Polizisten und Verwaltungsangestellte.

Der Neubau wird seit Jahren gefordert. Die bisherige Polizeistation ist einem miserablen Zustand und technisch völlig überholt: Bereits 2013 bezeichneten Melsunger Kommunalpolitiker die Unterbringung der Beamten nach einem Ortstermin als unwürdig. So müssen sich die Polizistinnen beispielsweise in einem Nebenraum in der Garage umziehen, da es nicht genug Räume gibt. An der Nürnberger Straße entstehen im Hauptgebäude ein Waschbereich, Vernehmungsräume, ein Besprechungsraum sowie Büros und Nebengebäude.

Im ersten Quartal 2019 soll die Polizeistation umziehen können. Die lange Planungsphase von drei Jahren entschuldigte Schäfer damit, dass es bei einem ÖPP-Projekt einer sehr viel genaueren Planung bedürfe. Nach Baustart seien Änderungen kaum noch zu realisieren.

„Die Stimmung bei den Kollegen ist sehr gut, wir sind froh, dass es losgeht“, sagte Hans-Jochen Ringelhann, stellvertretender Stationsleiter.  

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