Planschen mit Vorsicht

Freibäder im Altkreis Melsungen öffnen: Rutschen bleiben geschlossen – Begrenzte Besucherzahlen

Jonas Ebert arbeitet als Fachangestellter für Bäderbetriebe im Schwimmbad Melsungen. Das Freibad hat seit 15. Juni wieder geöffnet.
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Endlich wieder schwimmen: Jonas Ebert arbeitet als Fachangestellter für Bäderbetriebe im Schwimmbad Melsungen. Das Freibad hat seit 15. Juni wieder geöffnet.

Einige Freibäder im Altkreis Melsungen haben die Saison bereits eröffnet. Auch das Felsberger Ernst-Schaake-Freibad zieht nun nach. In Felsberg öffnet das Freibad am kommenden Freitag, 26. Juni. Das teilt die Stadt nun mit. Wegen der Pandemie gelten in den Freibädern folgende Regeln:

Freibad in Felsberg Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten im Ernst-Schaake-Bad sind wie folgt: 10 bis 14 Uhr und 15 bis 19 Uhr. Verkauft werden Tageskarten und Zehnerkarten. Dauerkarten werden nicht mehr verkauft oder verlängert. Die bereits vor Beginn der Corona-Pandemie gekauften oder verlängerten Dauerkarten behalten ihre Gültigkeit, heißt es von der Stadt.

Es dürfen sich nur bis zu 70 Menschen zeitgleich im Ernst-Schaake-Bad aufhalten. Personenbezogene Daten werden in einer Liste erfasst, wie es zurzeit auch in Restaurants üblich sei.

Beim Kauf einer Eintrittskarte erhält man ein Silikon-armband. Dieses ist beim Verlassen des Bades wieder abzugeben. Das hat den Grund, um die Besucherzahlen kontrollieren zu können, heißt es weiter. Wenn alle Bänder vergeben sind, ist erst dann wieder ein Zugang möglich, wenn andere Besucher das Freibad wieder verlassen haben und die abgegebenen Bänder desinfiziert wieder zur Ausgabe zur Verfügung stehen.

Im Kassenbereich muss beim Betreten und Verlassen des Freibades ein Nasen-Mund-Schutz getragen werden. Empfohlen wird von der Stadt zudem, dass der Nasen-Mund-Schutz auch außerhalb der Wasserfläche im restlichen Bereich des Freibades getragen wird.

Besucher werden gebeten die vorgegebenen Abstandsmarkierungen einzuhalten und die Hinweise in den Aushängen auf dem Schwimmbadgelände zu beachten.

Das Planschbecken und die Rutsche bleiben bis auf Weiteres noch geschlossen.

Freibad in Spangenberg: Öffnungszeiten

Im Liebenbachbad kann seit vergangenem Samstag wieder gebadet werden. 1000 Badegäste dürfen auf das Gelände. Während der Woche hat das Bad von 14 bis 19 Uhr geöffnet, in den Ferien, an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 19 Uhr. Der Verein Pro Aqua, der das Bad betreibt, empfiehlt den Kauf von Saisonkarten, da es keinen Kassendienst gibt. Die Karten kosten für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren 30 Euro, für Erwachsene 45 Euro und für Familien 95 Euro. Badegäste, die keine Saisonkarte haben, werden gebeten, den Eintritt abgezählt mitzubringen und in eine bereitstehende Kasse zu legen. Kinder zahlen zwei Euro, Erwachsene drei Euro. Auf dem Gelände müssen die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Umkleiden und warme Duschen sind geschlossen. Auf Rutsche und Sprungtürmen darf sich nur eine Person aufhalten. Die Saisonkarten gibt es im Tourismusbüro der Stadt Spangenberg. Unter spangenberg.de können sie vorbestellt werden.

Freibad in Guxhagen: Öffnungszeiten

Das Freibad in Guxhagen hat seit vergangener Woche Dienstag wieder geöffnet, unter der Woche von 10 bis 20 Uhr, an den Wochenenden bis 19 Uhr. Sämtliche Eintrittskarten können ausschließlich an der Freibadkasse direkt vor Ort erworben werden.

1000 Besucher dürfen gleichzeitig auf das Freibadgelände, überall muss der Mindestabstand von 1,50 Metern eingehalten werden. Eine Lichtschranke wurde am Eingang des Freibades installiert, damit die maximale Anzahl der Besucher nicht überschritten wird. Um bei einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen zu ermöglichen, müssen die Kontaktdaten der Besucher aufgenommen werden. Das Formular dafür kann unter www.guxhagen.de heruntergeladen und mitgebracht oder vor Ort ausgefüllt werden.

Freibad in Melsungen: Öffnungszeiten

300 Menschen dürfen das Melsunger Freibad zeitgleich besuchen. Normalerweise kommen an Hochsommertagen bis zu 2000 Besucher pro Tag, berichtet Jonas Ebert, Fachangestellter für Bäderbetriebe. Mund- und Nasenschutz muss nur im Kassenbereich getragen werden.

Im Schwimmerbecken dürfen maximal 50 Menschen baden. Das Becken ist gedrittelt, in jedem Drittel muss im Kreis geschwommen werden, um Begegnungsverkehr zu vermeiden. Das Nichtschwimmerbecken ist für 40 Besucher erlaubt, das Planschbecken für zehn (inklusive Eltern).

Ein Mitarbeiter einer Reinigungsfirma wird täglich von 8 bis 19 Uhr im Freibad patrouillieren und Bänke, Duschen, Toiletten und Umkleiden desinfizieren, teilt Ebert mit.  

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