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Marzena Lach aus Melsungen kann Iphone orten, wird es aber wohl nicht wieder bekommen

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Von: Barbara Kamisli

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Wurde Opfer eines Diebstahls: Marzena Lach wurde kürzlich mit einer dreisten Masche ihr Handy vom Schreibtisch in ihrem Kosmetikstudio gestohlen. Mittlerweile hat sie ein neues Handy.
Wurde Opfer eines Diebstahls: Marzena Lach wurde kürzlich mit einer dreisten Masche ihr Handy vom Schreibtisch in ihrem Kosmetikstudio gestohlen. Mittlerweile hat sie ein neues Handy. © barbara Kamisli

Marzena Lach aus Melsungen wurde Opfer eines Diebstahls: Mit einer dreisten Masche wurde ihr Iphone gestohlen, sie wird vermutlich ihr Handy nicht wieder bekommen - obwohl sie es orten kann.

Melsungen – Obwohl Marzena Lach genau weiß, wo sich ihr gestohlenes Handy befindet, wird sie es wohl nicht wieder bekommen. Dennoch möchte sie mit ihrer Geschichte über den dreisten Diebstahl in ihrem Melsunger Kosmetikstudio sensibilisieren. „Ich will die Leute warnen“, sagt die 46-Jährige.

Doch von Anfang an: Vor einigen Tagen betritt gegen 11 Uhr ein Mann Mitte 20 das Kosmetikstudio. Er legt ihr ein DIN A4-Blatt auf den Schreibtisch. Was darauf steht, kann Lach nicht lesen und sie versteht auch nicht, was er in einer unbekannten Sprache auf sie einredete. Das sagt sie ihm mehrmals. „Ich wusste gar nicht, was er von mir will“, beschreibt Lach die Situation. Dann schnappt er sich plötzlich das Blatt und verschwindet ziemlich schnell aus dem Laden.

„Ich war total irritiert und habe dann festgestellt, dass mein Handy weg ist“, sagt Lach. Als sie wenige Minuten später ihr Handy anrufen will, ist es schon ausgeschaltet. Sofort verständigt sie die Polizei. „Ich habe gleich alle Karten sperren lassen“, sagt Lach.

Zurzeit befindet sich das Iphone in Anderlecht in Belgien

Da ihr Handy über eine Ortungsfunktion verfügt, kann sie sehen, dass jemand mit ihrem Mobiltelefon auf dem Weg nach Fulda ist, von dort geht es weiter nach Frankfurt. Zurzeit befindet es sich laut Ortungs-Software in Anderlecht in Belgien, sagt die 46-Jährige.

Mittlerweile hat sie ein neues Handy. Auf das bekam sie kurze Zeit nach dem Diebstahl eine gefälschte Mail – der Absender ähnelte dem einer Support-E-Mail von ihrem Handy-Anbieter Apple. Sie wurde aufgefordert, ihre Zugangsdaten anzugeben. „Das habe ich natürlich nicht gemacht“, sagt die 46-Jährige. Bei der Polizei wurde ihr gesagt, dass man relativ wenig tun könne.

Von Barbara Kamisli

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