Durchsuchungen in Nordhessen und Thüringen

Schlag gegen Drogenhandel: Drogen, Geld und Maschinenpistole gefunden - Zahlreiche Festnahmen

18 Kilogramm Drogen und Geld  -  Pillen, Haschisch, Amphetamin, Pulver, Kokain
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Drogenfund: 18 Kilogramm Drogen und Geld entdeckten die Ermittler in Nordhessen.

Jede Menge Drogen, Geld und eine Maschinenpistole sicher gestellt - der Polizei ist in Nordhessen und Thüringen ein Schlag gegen Drogenhändler gelungen.

Hessen/Thüringen - Der Polizei ist ein Schlag gegen Drogenhändler in Nordhessen und Thüringen gelungen. Dabei fanden die Beamten bei zehn Wohnungsdurchsuchungen mit dem Schwerpunkt im Schwalm-Eder-Kreis am Dienstag knapp 18 Kilogramm Drogen, Geld und eine Maschinenpistole mit Munition. In Thüringen wurden nach Polizeiangaben parallel sechs Wohnungen durchsucht.

Bei den Durchsuchungen wurden insgesamt mehr als zehn Personen festgenommen. Drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 24 und 34 Jahren wurden in Kassel dem Haftrichter vorgeführt, der gegen alle vier Haftbefehle erließ. In Thüringen kamen drei weitere Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

Polizei war den Drogenhändlern länger auf der Spur

Seit dem vergangenen Jahr hatten das Landeskriminalamt Thüringen und die Kriminalpolizei des Schwalm-Eder-Kreises gegen mehrere Tätergruppierungen ermittelt, die größere Mengen verschiedener Betäubungsmittel beschafft und überwiegend nach Thüringen verkauft haben sollen. Bei mehreren Kontrollen in Thüringen waren bereits zuvor acht Tatverdächtige festgenommen worden.

Mehrere Kilogramm unterschiedlicher Betäubungsmittel und einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag stellten Polizisten des Polizeipräsidiums Nordhessen und der Bereitschaftspolizei am Dienstagmorgen bei den zehn Wohnungsdurchsuchungen in Nordhessen sicher. Insgesamt nahm die Polizei dabei zehn Personen fest. Sechs kamen auf freien Fuß und vier wurden dem Haftrichter vorgeführt.

Bei den Durchsuchungen in Thüringen stießen die Ermittler auf über sieben Kilogramm verschiedener Betäubungsmittel und 1300 Tabletten. Die Tatverdächtigen müssen sich nun zumindest wegen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln und illegalen Waffenbesitzes verantworten. (Damai Dewert)

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