Das Gebäude ist weiterhin bewohnbar

Schornsteinbrand in Heina drohte auf Gebäude überzugreifen

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Heina. Glimpflich ging am Freitagabend im Morschener Ortsteil Heina ein Schornsteinbrand ab. Kurz nach 22.00 Uhr hatte der 57-jährige Bewohner des Fachwerkhauses in der Straße „Zum Ehrenmal“ starken Rauchgeruch in der Wohnung wahrgenommen.

Als er nach der Ursache sah, bemerkte er, dass in der Küche das Ofenrohr glühte. Er begann sofort mit Löschversuchen.

Auch seine Nachbarn hatten dicken Rauch und auch Funken und Flammen aus dem Schornstein des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens aufsteigen sehen. Sofort alarmierten sie die Feuerwehr und schauten nach dem Bewohner und brachten ihn ins Freie. Der Mann hatte mittlerweile Rauch eingeatmet. Er wurde von der Besatzung eines Rettungswagens und dem Notarzt aus Melsungen vor Ort behandelt.

Die Einsatzkräfte der Wehren aus Heina, Alt- und Neumorschen sowie aus Spangenberg kontrollierten sofort das gesamte Gebäude. Eine Löschwasserversorgungsleitung wurde bis in das Gebäude verlegt, da die Gefahr bestand, dass der Schornsteinbrand schon auf weitere Gebäudeteile übergegriffen hatte. Im Küchenbereich, direkt neben dem überhitzten Rauchabzug des Festbrennstoffofens, wurde ein Teil der Decke geöffnet, um die dortigen Glutnester abzulöschen. Mit der Wärmebildkamera wurden alle Räume auf versteckte Glutnester kontrolliert. Wegen der starken Rauchentwicklung im Gebäudeinneren mussten die Angriffstrupps Atemschutzgeräte tragen. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehrleute konnte ein Übergreifen des Schwelbrandes in der Küchendecke auf das Gebäude und eine direkt angebaute Scheune verhindert werden. Mit einem Drucklüfter wurde der Rauch aus dem Haus geblasen.

Insgesamt waren, unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Thomas Deist 42 Einsatzkräfte an der Brandstelle. Kreisbrandmeister Frank Nuhn vom Brandschutzaufsichtsdienst, Beamte der Polizei Melsungen und der zuständige Schornsteinfegermeister waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist nicht bekannt. Das Gebäude blieb bewohnbar.

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