Schwalm-Eder: Niedrigere Inzidenz bis 18

Im Schwalm-Eder-Kreis haben sich weniger Kinder mit Corona infiziert

Corona-Infektionen im Schwalm-Eder-Kreis.
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Corona-Infektionen im Schwalm-Eder-Kreis.

Die Inzidenz im Schwalm-Eder-Kreis sinkt: Am Freitag lag sie bei 127,5. Am Vortag hatte sie bei 148 gelegen. Wir haben bei der Kreisverwaltung nachgefragt, wie viele Kinder und Jugendliche sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Schwalm-Eder – Die Inzidenz bei Kindern im Landkreis nach Altersgruppen differenziert:

  • 0 bis 5 Jahre: 33 (aktuell infizierte: 3).
  • 6 bis 14 Jahre: 135,40 (19).
  • 15 bis 18 Jahre: 103,10 (7).

Im vergangenen Monat haben sich in den Altersgruppen infiziert: 0 bis 5 Jahre: 21; 6 bis 14 Jahre: 56; 15 bis 18 Jahre: 40. Das sind 117 Kinder und Jugendliche, die in diesem Monat positiv getestet wurden.

Zum Vergleich: In diesem Zeitraum haben sich im Schwalm-Eder-Kreis insgesamt 924 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Einige der Infizierten waren zuvor in einer der Bürgerteststellen positiv getestet worden. 304 positve Schnelltests wurden dem Gesundheitsamt bislang gemeldet. Ein Prozentsatz, der Verhältnis von Tests zu positiv getesteten Menschen angibt, lässt sich laut Kreisverwaltung nicht ableiten, da keine Gesamtzahl von vorgenommen Tests bekannt ist. 24 Menschen haben sich neu infiziert, eine weitere Person ist am Coronavirus verstoben, insgesamt sind es damit 226.

57 Impfdosen landeten bisher im Müll

Im Landkreis mussten bisher vergleichsweise wenig Impfdosen weggeworfen werden. Das teilt die Kreisverwaltung auf Nachfrage mit.

Die Gesamtzahl der verworfenen Impfdosen im Schwalm-Eder-Kreis beträgt 57 – bei bisher 43 767 Impfungen insgesamt. Die Zahl schließt Impfungen im Impfzelt und von den mobilen Teams ein. Für Kritik hatte die Praxis in Hamburg gesorgt, überschüssige Dosen wegzuwerfen. Dort sind Medienberichten zufolge mehr als 40 000 Impfdosen im Müll gelandet.

Die Gründe, warum im Landkreis Impfdosen nicht verimpft wurden, seien vielfältig: zum Beispiel habe es Partikel in der Spritze gegeben oder es wurde Luft aufgezogen. Beim Impfstopp von Astrazeneca durften aufbereitete Impfdosen nicht genutzt werden.

(Damai D. Dewert)

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