Zwischen Malsfeld und Melsungen

Schwerer Unfall auf der A7 wegen Aquaplaning - eine Person verletzt

Schwerer Unfall auf der A7 wegen Aquaplaning - eine Person wird verletzt.
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Schwerer Unfall auf der A7 wegen Aquaplaning - eine Person wird verletzt.

Auf der A7 kam es am Donnerstagabend zwischen Malsfeld und Melsungen zu einem Unfall. Wegen Aquaplaning verlor ein Fahrer die Kontrolle.

Felsberg - Wolkenbruchartige Regenfälle sorgten am Donnerstagabend auf der A7 für einen Unfall. Durch das mehrere Zentimeter hoch auf der Fahrbahn stehende Regenwasser bildete sich die gefährliche Wasserglätte (Aquaplaning). Bei dem Unfall wurde der 50-jährige Beifahrer eines Kleintransporters aus Nordhorn verletzt. Der 53-jähriger Fahrer, ebenfalls aus Nordhorn, blieb, ebenso wie der Fahrer des mitbeteiligten LKW, unverletzt. Die Beamten der Autobahnpolizeistation Baunatal schätzen den Gesamtschaden, der bei dem Unfall entstanden ist, auf mindestens 25 000 Euro.

Der Fahrer des Mercedes-Kleintransporters eines Handwerksbetriebes aus Nordhorn war gegen 18 Uhr auf der mittleren Fahrspur unterwegs. In Höhe von Felsberg-Hilgershausen, zwischen den Anschlussstellen Malsfeld und Melsungen, verlor der Fahrer in Folge von Aquaplaning die Kontrolle über den Transporter.

Schwerer Unfall auf der A7 wegen Aquaplaning - eine Person verletzt

Er schleuderte von der linken über die rechte Fahrspur in die seitliche Fahrbahnbegrenzung. Dann wurde er auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und touchierte einen LKW. Dabei wurde der LKW an der vorderen linken Seite stark beschädigt. Der Transporter landete auf der Seite und blockierte zwei Fahrspuren. 

Alle Fahrbahnen waren mit Nägeln und Bauelementen, die sich Kofferaufbau des Kleintransporters befunden hatten, übersät. Daher konnten die Beamten die Beamten den Verkehr auch nicht einspurig an der Unfallstelle vorbeileiten.  Erst als ein Bergungsunternehmen das Fahrzeug von der Fahrbahn entfernt und die Trümmerteile beseitigt hatte, konnte die A 7 in Richtung Nord wieder freigegeben werden.  

An der Unfallstelle waren, außer der Autobahnpolizei, auch ein Notarzt und ein Rettungswagen. Die Fahrbahn in Richtung Nord war bis nach 19 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr hatte sich mittlerweile über die Anschlussstelle Malsfeld hinaus bis zur Anschlussstelle Homberg zurückgestaut. Den Schaden an dem LKW schätzen die Beamten auf 5 000 Euro, 20 000 Euro entfallen auf den total beschädigten Kleintransporter und die Sicherheitseinrichtungen an der Autobahn. (zot)

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