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Neues auf dem Ars Natura: Schmetterlingswege bei Metzebach werden eröffnet

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Von: William-Samir Abu El-Qumssan

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In Metzebach zu sehen: Ein Kunstwerk von der Klasse 4a der Burgsitzschule.
In Metzebach zu sehen: Ein Kunstwerk von der Klasse 4a der Burgsitzschule. © Ars-Natura-Stiftung

Neue Kunst gibt es ab Sonntag, 28. August bei Metzebach: Die Ars-Natura-Stiftung lädt zu einer Eröffnungswanderung der neuen Schmetterlingswege ein.

Metzebach – Treffpunkt ist laut einer Mitteilung der Stiftung um 14 Uhr am Dreschschuppen in Metzebach. Von dort geht es hinauf zum Wanderpavillon auf dem Herzblumenplatz, wo Kuchen, Ahle Wurscht und Getränke für alle Teilnehmer stehen.

Der Wanderweg ist etwa sieben Kilometer lang. Für 15 Personen besteht die Möglichkeit, die Strecke mit dem Planwagen zu fahren, heißt es weiter. Am Herzblumenplatz angekommen, ist der Weg allerdings leicht zu Fuß zu bewältigen, da er nicht mehr ansteigt und nach Metzebach schließlich nur noch abwärts führt.

Auf der Rückfahrt soll der Planwagen gegen 17 Uhr am Dreschschuppen ankommen. Die Wanderer werden ab 18 Uhr dort eintreffen. Zum Ausklang warten für alle im Dreschschuppen weitere nordhessische Spezialitäten angeboten. Für die Speisen und Getränke sorgt die Dorfgemeinschaft Metzebach.

Grafik: Schmetterlingswege bei Metzebach
Die Schmetterlingswege bei Metzebach © HNA

2020 entstand der „Kreis der Elemente“, 2021 folgte die Skulptur „Licht und Feuer“ am Waldrand zwischen Metzebach und Landefeld. Zusammen mit anderen, älteren Werken war es daher laut Mitteilung möglich, mit nur vier neuen Kunstwerken zwei Metzebacher Runden mit je etwa fünf Kilometern Länge anzulegen. Die zwei ergeben vom „Kreis der Elemente“ ausgehend die Form von Schmetterlingsflügeln, woher sich der Name Schmetterlingswege ableitet.

Die vier neuen Werke sollen die Elemente Wasser, Erde, Luft und Wind thematisieren. Sie wurden durch das Leader-Förderprogramm ermöglicht.

Das sind die neuen Kunstwerke:

Wasserfrau: eine Figur aus Eiche mit fließendem blauen Gewand und Wassertieren von Cornelia Brader.

Dreiklang: ein Windobjekt von Reinhold Gabriel, das einen Dreiklang in E-Dur erzeugt und bei starkem Wind mit Obertönen sogar eine gewisse Melodie erzeugt.

Maskerade: Masken auf Ziegeln (Biberschwänzen), die menschliche und tierische Antlitze zeigen, hergestellt von Schülern der Klasse 4a und deren Eltern von der Burgsitzschule Spangenberg unter Leitung von Lehrerin Daniela Göbel.

Aquarium: Die Fichten im Melsunger Stadtwald, die Maik Miols Aquarium hielten, sind der Trockenheit und dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen, die Fische vergangen. Maik Miol ist schon vor mehreren Jahren gestorben. Sandrino Sandinista Sander erweckte das Werk mit einer Nachbildung zu neuem Leben.

Die Erläuterungen zur Kunst kommen von Dr. Karin Lina Adam und Sandrino Sandinista Sander und werden ergänzt durch poetische Geschichten der nordhessischen Erzählkünstlerin Kirsten Stein, heißt es weiter. (William Abu El-Qumssan)

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