Einsatz am Pfingstsamstag

Brand im Wald: Sanitärhütte auf dem Heiligenberg abgebrannt- Feuerwehr verhindert Waldbrand

Wanderer entdeckten am Pfingstsamstag den Brand einer Sanitärhütte und informierten die Feuerwehr: Dei Einsatzkräfte konnten einen Waldbrand verhindern.
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Wanderer entdeckten am Pfingstsamstag den Brand einer Sanitärhütte und informierten die Feuerwehr: Dei Einsatzkräfte konnten einen Waldbrand verhindern.

Ein Raub der Flammen wurde am Pfingstsamstag die Sanitärhütte des Heiligenbergvereins.

Felsberg - Die etwa 30 Quadratmeter große, aus Holz gebaute Hütte, ist in eine Wanderertoilette, einen Geräteraum und eine Damen- und eine Herrentoilette unterteilt. Wobei die Toilette für die Wanderer immer geöffnet ist. Die anderen Räume sind verschlossen. 

Die Stromversorgung für das etwa 50 Meter von der Schutzhütte des Vereins entfernt stehende Sanitär- und Lagergebäude nur bei Veranstaltungen auf der Burgwiese eingeschaltet ist. Dies war am Samstagnachmittag nicht der Fall. Somit kann ein technischer Defekt als Brandursache ausgeschlossen werden. Der 2. Vorsitzende des Heiligenbergvereins, Pfarrer i.R. Dietmar Preiß, schätzt den Schaden durch den Brand auf 15 000 Euro.

Brand im Wald: Wanderer entdeckten das Feuer

Die Sanitärhütte für Wanderer stand lichterloh in Flammen.

Zwei Wanderern war am Samstag, gegen 17.30 Uhr aufgefallen, das Rauch aus der Wanderertoilette kam. Als sie nachsahen, bemerkten sie das Feuer im Inneren des Raumes. Sofort alarmierten sie die Feuerwehr. Als wenige Minuten nach dem Alarm die insgesamt 18 Einsatzkräfte auf dem Parkplatz vor der Burgwiese ankamen, stand das Holzgebäude auf der in Richtung Autobahn zeigenden Seite bereits in Vollbrand. Auch aus dem Dach auf der gegenüberliegenden Seite schlugen schon Flammen. 

Brand im Wald: Feuer des Toilettenhäuschens hätte einen Waldbrand auslösen können

Die Flammen hatten sich auf schon auf den pulvertrockenen Waldboden ausgebreitet. Für mehrere direkt neben dem Gebäude stehende Bäume bestand absolute Brandgefahr. Mit mehreren Strahlrohren bekämpften die Einsatzkräfte, die wegen der starken Rauchentwicklung Atemschutzgeräte tragen mussten, das Feuer. Innerhalb weniger Minuten war der Brand gelöscht und auch ein größerer Waldbrand konnte verhindert werden. 

Allerdings befanden sich in den Zwischendecken noch Glutnester. Daher musste die Dachverkleidung abgenommen werden. Insgesamt waren 3 500 Liter Löschwasser nötig, um das Feuer komplett zu löschen. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Wehrführer Kevin Dietrich. Da auch die Wasserleitungen in dem Gebäude durch die enorme Hitze geborsten waren, schieberten die Feuerwehrleute die Wasserversorgung zu dem Brandobjekt ab.

Brand im Wald: Sanitärhütte auf dem Heiligenberg abgebrannt

Brand im Wald: Sanitärhütte auf dem Heiligenberg abgebrannt
 © Helmut Wenderoth
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Brand im Wald: Feuerwehr setzte Wärmebildkamera ein

Mit der Wärmebildkamera wurde das gesamt Brandobjekt auf verstecke Glutnester abgesucht. Dabei wurden immer wieder kleinere Brandherde entdeckt, die dann abgelöscht wurden.

Wie Preiß sagte, findet der Open-Air-Gottesdienst auf der Heiligenbergwiese, der am Pfingstsonntag um 10.30 Uhr von Pfrin. Petig, Pfr. Hochschorner und Psr. i. R. Preiß gefeiert werden soll, wie geplant statt.

Die Polizei hatte die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Sie bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Brand geben können, sich zu melden unter Tel. 05661/70890.

Erst im September 2019 musste die Feuerwehr zu einem Hüttenbrand im Wald ausrücken: Das Feuer war auf dem Siebenstern zwischen Melsungen und Melgershausen ausgebrochen.

In einem Wald im Kreis Waldeck-Frankenberg ist eine Maschine in Brand geraten. Die Feuerwehr verhinderte einen Waldbrand trotz Wassermangel.

In Birkenbringhausen in Waldeck-Frankenberg ist am Dienstagnachmittag eine Scheune abgebrannt. Dabei entstand ein Schaden von 850.000 Euro, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

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