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Finnias und Matthea gibt’s in Spangenberg zum Sammeln

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Von: Marvin Hinrichsen

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Freude über das Stickerheft: von links, Luca, Finnias, Johann, Matthea, Jugendwart Lars Zigann, Johann, Martha, Abby und stellvertretender Wehrführer Steven Goebel .
Freude über das Stickerheft: von links, Luca, Finnias, Johann, Matthea, Jugendwart Lars Zigann, Johann, Martha, Abby und stellvertretender Wehrführer Steven Goebel . © Marvin Hinrichsen

Kleben und Sammeln, die Feuerwehr Schnellrode hat ein eigenes Stickerheft entworfen.

Schnellrode – Ab sofort hat jeder die Gelegenheit, die Mitglieder der Feuerwehr Schnellrode in einem Heft zu vervollständigen. Im Edeka Kröninger in Spangenberg werden zehn Wochen lang die Sticker verkauft.

Das Heft gibt es für fünf Euro plus zehn Sticker. Wer die Sticker separat kaufen möchte, der bezahlt einen Euro für fünf Sticker „Entstanden ist die Idee während der Coronapandemie“, sagt Jugendwart Lars Zigann. Im November sei es dann so weit gewesen. „Ein halbes Jahr hat es gedauert, bis wir alle Fotos im Kasten hatten“, sagt Zigann.

Für die Kinder in Schnellrode eine tolle Erfahrung

Für die Kinder sei der Prozess mit den Fotos eine tolle Erfahrung gewesen Dies sieht Finnias Zigann aus der Jugendfeuerwehr auch so. „Es ist einfach supercool, einen eigenen Sticker von sich zu haben“, sagt der 13-Jährige. Es sei doch der Traum eines jeden Jugendlichen. „Ich finde toll, die Möglichkeit zu haben, das Heft in 30 Jahren hervorzukramen und die Erinnerungen in der Hand zu halten“, sagt Finnias. Mit einer Fotobox seien die Einzelporträts der Mitglieder entstanden.

Und so sieht’s aus: Das Stickerheft von der Feuerwehr Schnellrode.
Und so sieht’s aus: Das Stickerheft von der Feuerwehr Schnellrode. ©  Feuerwehr Schnellrode

Insgesamt seien es 196 Sticker geworden, Ziel sei es auch, die Kasse der Jugendfeuerwehr aufzuwerten. „Zwei Euro von jedem verkauften Stickerheft gehen in die Jugendfeuerwehr Schnellrode“, sagt Zigann. Doch neben des finanziellen Aspekts sei ebenfalls wichtig, mit der Zeit zu gehen. „Es ist unerlässlich, die Jugendfeuerwehr attraktiv zu gestalten, und das war eine super Gelegenheit“, sagt Zigann. Er könne jeder Jugendfeuerwehr nur empfehlen, auch ein Stickerheft zu realisieren.

„Es ist notwendig, kreativ zu sein, anders kommen keine neuen Mitglieder an Land“, sagt stellvertretender Wehrführer Steven Goebel.

Nun habe die Schnellröder Feuerwehr die Möglichkeit, neue Mitglieder zu gewinnen und exklusive Einblicke in das Leben der Feuerwehr zu gewähren. (Marvin Hinrichsen)

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