Ausbau der Barrierefreiheit

Freibad in Spangenberg für für eine halbe Million Euro saniert

Freuen sich, dass das Freibad für die kommende Saison fit gemacht wird: von links Heinz Ploß, Architekt Horst Fett, Claudia Schenk, Dieter Ruppel und Jann Siebert.
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Freuen sich, dass das Freibad für die kommende Saison fit gemacht wird: von links Heinz Ploß, Architekt Horst Fett, Claudia Schenk, Dieter Ruppel und Jann Siebert.

Derzeit wird fleißig gewerkelt im Spangenberger Freibad. Die Stadt investiert 550 000 Euro in die Sanierung für das vom Verein Pro Aqua betriebene Bad.

Spangenberg – Das Becken soll mit einer Kunststofffolie ausgekleidet werden, weil die Fliesen ziemlich in die Jahre gekommen sind. „Zum Teil sind sie während des laufenden Betriebes von der Wand gefallen“, sagt Dieter Ruppel vom Förderverein.

Außerdem wird der Wasserspiegel künftig ebenerdig und der Überlauf außerhalb des Beckens sein. Um im Nichtschwimmerbereich die vorgegebenen 90 Zentimeter Wassertiefe gewährleisten zu können, muss der Beckenboden aufgestockt werden. Das passiert mit Kies- und Betonschichten, erläutert Ruppel.

In diesen Schichten wird auch die Verrohrung für die 100 Einlaufdüsen untergebracht, über die später das Becken mit Wasser gefüllt wird.

1750 Kubikmeter Wasser passen in das 50 mal 16 Meter große Becken. Das entspricht etwa der Füllung von 11 667 Badewannen.

Neu sein wird in der kommenden Freibadsaison auch ein Lift für das Becken, das Gehbehinderten und Rollstuhlfahrern den Zugang zum Wasser problemlos ermöglicht. Auch das Bodenniveau außerhalb des Beckens soll so angeglichen werden, dass die Umkleidekabinen barrierefrei erreicht werden können. Rund ums Becken wird neu gepflastert und auch die drei Außenduschen so angelegt, dass sie barrierefrei sind. Auf neue Leitern und eine breitere Rutsche dürfen sich die Besucher ebenfalls freuen. Bürgermeister Peter Tigges und der Verein Pro Aqua hoffen, dass die Arbeiten bis zur Saisoneröffnung Ende Mai abgeschlossen sind. Allerdings könnte es wegen des Wintereinbruchs im Februar und der Betonschicht, die unter dem alten Pflaster außerhalb des Beckens gefunden wurde, und die erst abgetragen werden muss, zu Verzögerungen kommen.

Trotz der Coronakrise sei der Verein gut durch die vergangene Saison gekommen. „Auch wenn wir natürlich Einbußen hatten“, sagt Pro Aqua-Vorsitzende Claudia Schenk. Der Vorteil des Spangenberger Freibades sei das große Gelände, dadurch hätten sich Besucher trotz der Pandemie nicht anmelden müssen. „Es sind dadurch viele Besucher von auswärts gekommen“, sagt Schenk.

Gutscheine für Karten für die kommende Saison gibt es bei der Tourist-Info in Spangenberg unter Tel. 05663/ 509040 zum Beispiel für 95 Euro für Familien, Erwachsene 45 Euro, Kinder/Jugendliche 30 Euro. (Barbara Kamisli)

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