Frank Nieske - der Herr über die Parkplätze

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Eine von vier Wiesen zum Parken: Frank Nieske ist beim Spangenberger Springreitturnier für die Organisation der Parkmöglichkeiten sowie der Getränke zuständig. Insgesamt sind vier Wiesen hinter dem Veranstaltungsgelände für das Parken vorgesehen. Nieske steht auf einem und deutet auf ein weiteres. 

Spangenberg. Beim Spangenberger Springreitturnier erwarten die Veranstalter an allen vier Veranstaltungstagen zusammen bis zu 16.000 Zuschauer. Alleine am abschließenden Sonntag rechnen die Organisatoren mit rund 8000 Gästen.

Einige von ihnen werden zu Fuß kommen, viele aber auch mit dem Auto. Frank Nieske, 2. Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins, ist dafür verantwortlich, dass ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sind.

Der 47-Jährige aus Nausis kümmert sich seit vier Jahren um die Organisation der Parkplätze und Getränke für das Springturnier. Wie viele Parkbuchten er genau ausweist, kann er nicht sagen: „Dadurch, dass die Parkplätze auf Wiesen sind, kann man keine genaue Anzahl sagen. In den vergangenen Jahren haben sie aber immer ausgereicht.“

Vier Bereiche als Parkflächen 

Vier Wiesen am Ende der Grünen Straße, hinter dem Veranstaltungsgelände, werden zu Parkflächen umgenutzt. Auf einer weiden derzeit noch Kühe.

Bis es in der kommenden Woche losgeht, sind diese aber verschwunden. „Auf der ersten Wiese entstehen Behindertenparkplätze, die dahinter ist für Offizielle - Veranstalter, Sponsoren und Schausteller. Die zwei Felder darüber werden für Gäste ausgewiesen“, sagt Nieske. Drei Euro kostet ein Parkticket pro Turniertag.

Schon in der Stadt würden Hinweisschilder auf die Parkmöglichkeiten aufgehängt. Carsten Groppe baut und beschriftet diese“, berichtet Frank Nieske. Genauso wie viele andere Helfer sind die beiden ehrenamtlich im Einsatz.

Im vergangenen Jahr habe ich das WM-Finale Deutschland gegen Argentinien verpasst, weil ich nach Ende des Turniers geschlafen habe. Die Tage sind ganz schön anstrengend.“

Die Vorbereitungen für das Parken und die Getränkebestückung während des Turniers gingen schon Anfang des Jahres los, sagt der 47-Jährige. „Insgesamt ist es ein großer Zeitaufwand neben der eigenen Arbeit. Im Januar oder Februar führen wir die ersten Gespräche. Zwei Wochen vor dem Start des Springturniers geht es dann in die heiße Phase.“ Dafür nimmt sich Nieske vor und nach der Veranstaltung extra ein paar Tage Urlaub.

„Im vergangenen Jahr habe ich das WM-Finale Deutschland gegen Argentinien verpasst, weil ich nach Ende des Turniers geschlafen habe. Die Tage sind ganz schön anstrengend“, erzählt Nieske. „Aber ich bin mit Leidenschaft dabei, sonst würde man es ja auch nicht machen.“

Er selbst ist durch seine Tochter, die seit sieben Jahren in Spangenberg reitet, zu dem Turnier gekommen. „Das Engagement ist Jahr für Jahr immer mehr geworden. Wir haben auch ein Pferd hier stehen.“

Einweisen und Kassieren 

Das Einweisen und Kassieren an den Turniertagen übernimmt aber eine Fremdfirma: „Wir haben eine Sicherheitsdienst, der das macht“, sagt Nieske. Bis dahin hat er aber schon die Parklücken für mehrere Tausend Zuschauer abgesteckt.

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