Hamburg Chamber Players gastierten beim Spangenberger Musiksommer

Die Hamburg Chamber Players: von links Rolf Herbrechter, Eduard Oppenheimer, Julia Mensching, Friedrich Eckart und Elen Harutyunyan mit Konzertbesuchern, von rechts Dorothee Weisel-Müller, Erni Klemme und Susanne Möllmann. Foto: Eberlein

Spangenberg. Mit Mozart und Brahms erlebten die Besucher des Konzertes der Hamburg Chamber Players am Samstag einen musikalischen Hochgenuss.

Im Rahmen des Musiksommers gastierte das Quintett im Ballsaal. Nicht wie angekündigt mit Ian Mardon, sondern mit Eduard Oppenheimer als erste Geige spielten die anderen vier Musiker Julia Mensching (Viola), Elen Harutyunyan (Bratsche), Friedrich Eckart (Violine und Viola) und Rolf Herbrechtsmeyer (Violoncello) im ersten Teil ein Streich-Quartett von Wolfgang Amadeus Mozart.

Nach der Pause stand ein Streich-Quintett in G-Dur von Johannes Brahms auf dem Programm - ein Quintett, mit dem der Komponist Brahms eigentlich sein letztes Kammermusikwerk verfassen wollte. Daher wählten die Hamburger Musiker für ihr Konzert am Wochenende auch den Titel „ ... es ist sicherlich Zeit zu gehen“.

Zeit zu gehen war es jedoch erst nach dem zweistündigen Spiel der fünf Musiker, die sich trotz der veränderten Besetzung durch und durch harmonisch zeigten. Alle Mitglieder des Quintetts studierten bei namhaften Musikern, haben viel Orchestererfahrung und wurden teilweise mit Musikpreisen ausgezeichnet.

Viel Applaus für Musiker 

Mit dem Kammerkonzert am Samstag faszinierten sie das Spangenberger Publikum, das sich im barocken Ambiente des Ballsaales den unterschiedlichen Stimmungen der einzelnen Stücke, von Fröhlichkeit und Freude bis hin zu Trauer und Melancholie, hingab und sich nach dem letzten, von ungarischen Einflüssen geprägten „Vivace, ma non troppo presto“ eine weitere kleine Zugabe wünschte und auch bekam. Viel Applaus gab es für die fünf Musiker und den wunderbaren musikalischen Abend im Spangenberger Musiksommer 2015. (zen)

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