„Spangenberg – Zukunft trifft Vergangenheit“

Kunst im Schaufenster: Neue Initiative will Spangenberg beleben

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Das erste Projekt: Der Spangenberger Künstler Horst Knobel (vorne) stellt seine Bilder in den Schaufenstern der ehemaligen Klosterapotheke aus. Das ist das erste Projekt der Initiative „Spangenberg – Zukunft trifft Vergangenheit“ von links Initiatorin Karin Adam, Monika Kundinger, Hartwig Hafer von der Kreissparkasse Schwalm-Eder und Initiatori n Adele Siebert. 

In Spangenberg gibt es eine neue Initiative. Diese will die Kernstadt beleben, indem sie unter anderem Kommunikationsorte schafft und leer stehende Schaufenster gestaltet.

Gegründet wurde die Initiative „Spangenberg – Zukunft trifft Vergangenheit“ von Dr. Karin Adam und Adele Siebert Mitte des Jahres. Mittlerweile haben sich zwölf weitere Mitstreiter gefunden. Sie wollen den Tourismus in Spangenberg und die Belebung der Innenstadt fördern.

Jetzt wurde das erste Projekt umgesetzt. Der Spangenberger Künstler Horst Knobel stellt seine Bilder in den Schaufenstern der ehemaligen Klosterapotheke aus. Die Eigentümer des Hauses habe die leer stehenden Räume kostenlos zur Verfügung gestellt, sagt Karin Adam.

Ein Jahr lang wird Knobel, der im September 95 Jahre alt wird, in diesen Fenstern wechselnde Bilder ausstellen.

Derzeit werden Lithografien, Zeichnungen und Farbdrucke gezeigt mit Motiven aus Spangenberg und Nordhessen. Knobel sagt, dass er die Idee, seine Bilder in den Schaufenstern auszustellen, ausgezeichnet fand. „Kunst muss unter Leute“, sagt er. Und deshalb würde er die Arbeiten auch verkaufen, falls jemand Interesse hätte.

Finanziell wurde das Projekt von der Kreissparkasse Schwalm-Eder mit 500 Euro unterstützt.

Doch das Projekt mit der Kunst in den Schaufenstern soll nicht das Einzige bleiben. Die Initiative plant, in Spangenberg drei Kommunikationsorte zu schaffen. Laut Adam soll das Ars-Natura-Kunstwerk auf dem Marktplatz aufgewertet werden, indem es mehr hervorgehoben wird. Dort sollen ein Baum gepflanzt und Sandsteinplatten verlegt werden. Außerdem soll der Platz am Ende der Mittelgasse belebt werden.

„Der wurde früher schon als Nachbarschaftstreff genutzt“, sagt Adam. Ein weiterer Kommunikationsort soll am Ende der Burgstraße entstehen. Durch die Orte soll die Innenstadt attraktiver werden, Beziehungen gefördert und die Stadt grüner werden. Wildblumen werden auf die Orte hinweisen, an denen die Initiative tätig war, sagt Adam.

Kontakt: Dr. Karin Adam, Tel. 05663/1746, Adele Siebert, Tel. 05663/9382497

Die Ausstellung läuft ein Jahr lang.

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