Ars natura: Student gewinnt Wettbewerb "Idee und Form"

Platz 1 für einen Entwurf: Student Ben Kowalski hat den Wettbewerb Idee und Form der Universität Kassel und der Ars Natura-Stiftung gewonnen. Sein Entwurf sieht vor, Bäume zu pflanzen (links unten), die im Laufe der Jahre wachsen und ein Ensemble am Kunstwanderweg bilden. Repro: HNA

Spangenberg. Der Kunstwanderweg Ars Natura wird mit einem neuen Kunstwerk bestückt. Denn die Preisträger des Wettbewerbs Idee und Form der Universität Kassel stehen fest.

Gewonnen hat der Entwurf des Landschaftsarchitektur-Studenten Ben Kowalski, „zusammenwachsen - zusammen wachsen“. Dabei handelt es sich um acht Bäume, die im Zwölf-Meter-Abstand gepflanzt werden und zusammenwachsen sollen. Sitzmöglichkeiten aus Baumstücken dienen als Pausen- und Diskussionsorte. „Die puristische Art ist einfach eine klasse Idee“, sagt Sandrino Sandinista Sander, künstlerischer Leiter der Ars Natura-Stiftung und Jury-Mitglied. Er lobt die klare Linie des Entwurfs, der perfekt zum Motto des Wettbewerbs, „Frieden in Europa - 70 Jahre nach dem Weltkrieg“, passe. Die Studenten sollten Orte des friedlichen Austauschs der interkulturellen Begegnung kreieren.

Platz zwei ging an den Studenten Patrick Euler und seinen Entwurf „Transformation“ - eine geschwungene Bank aus Holzpaneelen in 3-D-Optik. Dritter wurde Jonas Eichinger mit „Habitus“ - einer geschützten Sitzbank aus verschweißten Cortenstahl-Dreikantrohren. Welcher Entwurf künftig auf dem Ars Natura stehen wird, ist noch unklar. Die Preisträger müssen nun Industriezeichnungen ihrer Entwürfe herstellen. Erst dann stellt sich heraus, welches Kunstwerk gebaut werden kann. Erste Gespräche mit Sponsoren haben stattgefunden, teilt Kurator Sander mit.

Zur Idee-und-Form-Jury zählten Lukas Kasten als Vertreter des Fachbereichs Landschaftsarchitektur der Uni Kassel, Dr. Karin Adam und Sandrino Sandinista Sander, die künstlerischen Leiter der Ars Natura Stiftung, Igor Vrana, der Leiter des Wettbewerbs Idee und Form, Architekt Achim Westermann und Claudia Kaiser (Firma Wikus, Spangenberg). Sie wählten aus elf Entwürfen die Preisträger aus; für den Ersten gab es 300, für den Zweiten 200 und für den Dritten 100 Euro.

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