Unbekannte richten Schaden an

Randale im Rosengarten in Spangenberg

Wütend: Hier zeigt Reiner Ploß, wie die Rosengartenfreunde den Rosenbogen, der mittlerweile abmontiert wurde, am Anfang der Woche vorgefunden haben.
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Wütend: Hier zeigt Reiner Ploß, wie die Rosengartenfreunde den Rosenbogen, der mittlerweile abmontiert wurde, am Anfang der Woche vorgefunden haben.

Vandalismus im Rosengarten in Spangenberg: Unbekannte haben dort Schaden angerichtet.

Spangenberg – Reiner Ploß vom Rosengartenverein Schloss Spangenberg ist wütend. Am vergangenen Wochenende wurde der Rosenbogen am Eingang des Gartens mutwillig beschädigt. „Ein Vereinskollege hat den Schaden Anfang der Woche entdeckt“, sagt Ploß.

Auf der linken Seite sei der Stahlbogen samt Dübel aus der Sandsteinsäule geschlagen worden. Auch auf der rechten Seite sei offensichtlich versucht worden, die Dübel herauszuschlagen, sagt Ploß. Das Tatwerkzeug, ein dicker Stein, hätte neben der Säule gelegen. „Es sieht ganz danach aus, als ob die Übeltäter gestört wurden“, sagt der Naturfreund.

Herausgerissen: Der Rosenbogen.

Der Rosenbogen sei nämlich locker auf der Steinsäule abgelegt worden, sodass der Eingang nur in gebückter Haltung passiert werden konnte, berichtet Ploß. Damit sich niemand verletzt, haben die Rosengartenfreunde den Bogen erst einmal abmontiert. Bei der Tat sei auch die Kletterrose Santana im Eingangsbereich, die gerade wieder gut ausgetrieben habe, abgebrochen worden.

Außerdem hat Reiner Ploß bei genauerem Hinschauen festgestellt, dass die Pforte nicht mehr richtig schließt und der rechte Sandsteinpfosten bei der Aktion gelockert worden ist, der jetzt – genau wie der Rosenbogen – neu gerichtet und befestigt werden muss.

Es sei zwar schon mal vorgekommen, dass die Schilder an den Pflanzen ausgetauscht wurden. Dieser Streich sei aber schnell behoben gewesen. Mutwillige Zerstörung ginge allerdings weit über einen Dumme-Jungen-Streich hinaus, sagt Ploß wütend. „Da wir im Rosengartenverein alle ehrenamtlich arbeiten und uns ausschließlich mit Spenden finanzieren, ist diese schwachsinnige Aktion auch ein finanzieller Verlust für uns.“

Abgebrochen: Die Kletterrose Santana.

Einen Verdacht, wer hinter der Tat stecken könnte, hat Reiner Ploß nicht. „Vielleicht wollte jemand einen Rosenbogen für seinen Garten haben“, sagt er. Er macht sich ein bisschen Sorgen um die rund 100 Pflanzen, die im Rosengarten auf Schloss Spangenberg wachsen. Bei so viel Zerstörungswut müsse man auch mal damit rechnen, dass jemand mit einem Knüppel in die Rosen haut, sagt er. Angezeigt hat der Rosengartenverein die Tat nicht. Die Chance, die Täter zu schnappen, sei zu gering, so Ploß. Dennoch hofft er, dass irgendjemand etwas gesehen hat und Hinweise zu den Tätern geben kann. (Tina Hartung)

Kontakt: Reiner Ploß, Telefon: 01 77 / 5 25 85 13.

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