Rettung vor der Feuersbrunst

Redaktion testete Escape Game auf Schloss Spangenberg

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Knifflige Rätsel: Um die Burg zu retten, mussten die Redakteurinnen von links Barbara Kamisli, Claudia Feser, Linett Hanert, Carolin Hartung und Volontärin Lilli Elsebach viele Rätsel lösen.

Das Rotenburger Unternehmen German Quest bietet seit Kurzem eine Veranstaltung rund ums Schloss Spangenberg an. Die Redaktion hat das Angebot getestet.

In Teams muss durch das Lösen von Rätseln das Schloss von einem Fluch befreit werden. 

Das Szenario

Das Schloss wird in Flammen aufgehen, wenn wir nicht innerhalb von 60 Minuten die Armbrust von Otto dem Schütz finden und ins Schwarze treffen.

Wir starten am Fuße des Schlossberges mit dem ersten Rätsel. Beim Wehrturm sollen wir etwas suchen, das uns weiter bringt. Es geht über einen kleinen Pfad in Richtung Turm. Wir sind alle sehr gespannt, aber müssen erst mal in den Rätselmodus kommen. Schließlich macht man als Erwachsener nicht alle Tage eine Schnitzeljagd. Es dauert dann tatsächlich eine Viertelstunde, bis wir den gesuchten Gegenstand finden.

Eilert Bretting und Eva Kallenbach von German Quest, die uns auf unserer Suche begleiten, mahnen zur Eile. Denn anders als wir, wissen sie, dass unsere Suche noch lange nicht zu Ende ist.

Auch die Kinder hatten Spaß: Zwar sind die Rätsel für Erwachsene konzipiert, aber beim Suchen können auch die Kinder helfen. Von links Penelope, Yaron und Elian.

Wir finden Zahlenschlösser, deren Zahlenkombinationen wir errätseln müssen. Versteckte Hinweise müssen wir finden und richtig deuten. Inschriften entziffern. Manchmal stehen wir ganz schön auf dem Schlauch. Oder sind ganz unterschiedlicher Meinung, was des Rätsels Lösung angeht. Im Laufe des Spiels steigt die Spannung, denn die Uhr tickt. Plötzlich haben wir nur noch zehn Minuten und die Armbrust noch nicht gefunden. Wir gehen jetzt nicht mehr, sondern rennen zum nächsten Punkt. Hastig suchen wir nach Hinweisen, wir wollen es unbedingt schaffen. Am Ende schaffen wir es knapp, das Schloss zu retten.

Das Fazit

Das Escape Game rund ums Spangenberger Schloss macht großen Spaß. Gerade, weil es anders als herkömmliche Escape Games nicht in einem geschlossenen Raum stattfindet, sondern eher den Charakter einer Schnitzeljagd hat. Toll sind die Umgebung und Blicke über Spangenberg. Die Geschichte ist schlüssig und hat Bezug zur Stadt. 

Die Rätsel sind anspruchsvoll, aber gut lösbar. Kinder haben ebenfalls Spaß, auch wenn sie nicht miträtseln können, da die Rätsel für Erwachsene konzipiert sind. Unsere Gruppe war mit acht Erwachsenen und fünf Kindern zu groß. Die Veranstalter empfehlen eine Gruppengröße bis maximal acht Personen – dann wird gesplittet.

Gut ist, dass die Gruppe von einem German-Quest-Team begleitet wird, das dann hilft, wenn man gar nicht weiter kommt.

Buchung und Kosten

Spangenberg Escape kostet zwischen 20 und 28 Euro pro Person, je nachdem wie viele Personen an dem Spiel teilnehmen. Termine können in der Regel für Freitage und Sonntage gebucht werden sowie während der Woche nach Absprache.

Ist die Gruppe größer als acht Personen, wird sie in zwei Teams geteilt, die miteinander spielen.

Infos: German Quest, Tel. 06623/ 91 97 20, german-quest.de

Ähnliche Spiele in der Umgebung

Auch in Felsberg gibt es einen Escape-Room. Dort lassen sich die Teilnehmer in einen hunderte Jahre alten Keller einsperren. Er befindet sich unter dem Café „Einfach nur so“. Die Spieler müssen in der „Unterwasserwelt“ die Meeresbewohner retten. Dafür haben sie 60 Minuten Zeit. 

Das Angebot gibt es für Familien, Kinder und Gruppen. Die Preise liegen für Erwachsene je nach Gruppengröße zwischen 20 und 25 Euro pro Person, für Kinder bis 15 Jahre zwischen 16 und 21 Euro pro Person. Kinder bis sieben Jahre sind frei. Anmeldung ab zwei Personen unter Tel. 05662/4085510. Infos: escaperoom-Felsberg.de

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