Sängerin Njeri Weth stellte neue CD vor

Immer im Kontakt mit dem Publikum: Sängerin Njeri Weth.

Spangenberg. Sängerin Njeri Weth und ihre Band boten am Freitagabend ihrem Spangenberger Publikum einen Abend voller Gefühle.

Mit tosendem Applaus und drei Zugaben endete das Konzert in der Kulturhalle. Thema des Abends war die neue CD „Bitter Sweet“ der Sängerin und des Co-Produzenten Ingo Hassenstein. Inhaltlich setzt sich die Musik mit Themen aus Familie und Gesellschaft auseinander. In den Texten klingt immer auch die Hoffnung und der Glaube mit, Gott spende Hilfe und Trost.

„Sometimes I feel like a motherless child“, hieß das Eröffnungsstück des Abends, der viele Stilrichtungen bot, von Gospel bis Soul, von Klassik bis Jazz. Dabei bewies Njeri Weth einmal mehr ihre intensive Bühnenpräsenz und ihre Nähe zum Publikum.  

Ihr zur Seite standen fünf hervorragend agierende Musiker: Ingo Hassenstein (Gitarre), Michael Fastenrath (Bass, Drums), David Heise (Schlagzeug), Daniel Schutt (Piano, Akkordeon, Daumenklavier, Metallophon) und Background-Sängerin Alex Koch aus Morschen. Die Technik wurde von David Schmitt und Max Bischof aus Edertal bedient.

Immer im Kontakt mit dem Publikum: Sängerin Njeri Weth.

Das CD-Thema „Bitter Sweet“ hieß in der Kulturhalle Spangenberg beispielsweise, vermeintliche Folgen der Nachrichtenflut oder einen Menschen in einer schwerer Lebenskrise musikalisch zum Thema zu machen. Und noch weit mehr: Das Stück „Wash me White“ machte Menschenhandel mit all seiner Verzweiflung für die Betroffenen zum Thema und wurde mit einer Videoinstallation und einem Schattentanz (Prisca Monyb) dargeboten.

Unplugged, also ohne elektronische Verstärkung, wurde das Stück „My soul finds Rest“ vorgestellt: mit Gitarre, kleinem Becken, Flaschendrum und Akkordeon und den Sängerinnen mitten im Publikum.

Bei einigen Liedern durften auch die Besucher Refrains mitsingen oder Rhythmen klatschen. Entlassen wurden sie nach über zwei Stunden mit dem solistisch gesungenen Gebet „Father in Heaven“, der englischen Version von „Vater im Himmel“.

Von Agnes Dürr

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