Im Schuppen gefunden: Spangenberger bringt Leuchtgranate zur Polizei

Melsungen. Eine Spangenbergerin hat beim Aufräumen eines Schuppens einen granatenähnlichen Gegenstand gefunden. Ihr Vater brachte ihn zur Polizeistation Melsungen.

Da staunten die Beamten der Polizeistation Melsungen nicht schlecht, als ein Spangenberger am Mittwochnachmittag einen granatenähnlichen Gegenstand auf den Tresen legte. Laut Polizeibericht hatte die Tochter des Mannes am Vormittag beim Aufräumen eines Schuppens den Gegenstand gefunden.

Sofort fixierten die Polizisten den Sicherungsbolzen mit einem Klebeband, transportierten den Fund vorsichtig aus dem Gebäude und legten ihn auf eine benachbarte Wiese. Bei näherer Betrachtung entpuppte sich der Gegenstand als Leuchtmittel, mit dem zum Beispiel nachts Gefechtsfelder der Bundeswehr ausgeleuchtet werden können. Er trug die Aufschrift „Leuchtkörper Boden, DM 16“, heißt es im Poizeibericht. Die Leuchtgranate wurde anschließend von einem Sprengstoffermittlungsbeamten aus Kassel abgeholt, der sie fachgemäß vernichtete.

Wo der Leuchtkörper eigentlich herkommt, wie er in den Schuppen kam und wann er produziert wurde - das ermittelt nun die Polizei.

Die Polizei weist darauf hin, dass Munitionsfunde und gefundene Waffen nicht selbst zur Polizei transportiert werden dürfen, sondern am Fundort belassen werden müssen. Die Polizei muss umgehend informiert werden, die den Fund abholt.

Rubriklistenbild: © dpa

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