Abriss stand zur Debatte 

Neubau statt Sanierung: Neue Kita in Spangenberg kostet knapp 2 Millionen Euro

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Neues Gebäude an neuem Standort: Der Entwurf für das neue Gebäude stammt vom Spangenberger Planungsbüro F. Bier. 

Die Evangelische Kindertagesstätte in Spangenberg wird für zwei Millionen Euro neu gebaut. 

Für knapp zwei Millionen Euro soll auf dem Bolzplatz an der Verladestraße ein neues Gebäude für vier altersübergreifende Gruppen und zwei Krippengruppen entstehen.

Die gute Nachricht sei, dass Spangenberg massiv in die Kinder und die Zukunft der Stadt investiere, sagte Bürgermeister Peter Tigges. Die Entscheidungsfindung im Vorfeld sei nicht leicht gewesen, doch seien die Diskussionen fair und offen geführt worden.

Die Evangelische Kirchengemeinde freue sich, dass die Stadtverordnetenversammlung eine wegweisende Entscheidung getroffen hat, teilte Pfarrer Volker Mantey mit. Die Erzieherinnen des Schlossberg-Kindergartens und der Kirchenvorstand als Träger der Einrichtung freuten sich auf die Kooperationsmöglichkeiten mit dem Bahnhofskindergarten, die sich durch die räumliche Nähe ergebe.

Der Entwurf für den Neubau stammt vom Planungsbüro F. Bier aus Spangenberg. Friedhelm Bier sagt, die Bauzeit werde rund eineinhalb Jahre betragen. Der Entwurf zeichne sich durch eine sehr klare Struktur aus.

Vier Gruppenräume für Kinder

Die vier Gruppenräume für die altersgemischten Gruppen werden nach Osten hin ausgerichtet sein und alle die gleiche Größe haben. Die versetzte Anordnung führe dazu, dass die Räume Sonne von Osten und Süden haben, so Bier. Auf der Südseite des Gebäudes sollen laut Entwurf die Räume für die beiden Krippengruppen entstehen. Dort soll es auch einen eigenen Spielplatz für die Krippenkinder geben. „So haben die Jüngsten einen geschützten Bereich. Trotzdem können alle Kinder zusammen spielen“, sagt Bier.

Der Vorplatz aller Gruppenräume ist überdacht, was zum einen als Sonnen- aber auch als Regenschutz dienen soll. Im Westteil sind der Speiseraum, eine Küche sowie Technik- und Multifunktionsraum sowie der Sanitärbereich für die altersübergreifenden Gruppen geplant. Ausschließlich in diesem Bereich ist das Gebäude auch zweistöckig. 

Im oberen Bereich sollen laut Bier Verwaltungsräume untergebracht werden. Der Eingangsbereich und die Bewegungshalle befinden sich in der Mitte des Gebäudes. Durchlaufende Oberlichter sorgen in diesem Bereich für Helligkeit. Direkt hinter den beiden Eingängen (siehe schwarze Pfeile) wird laut Bier ein Foyer entstehen, das auch als Treffpunkt und zum Austausch von Eltern, Kindern und Erziehern genutzt werden kann.

Vor dem Gebäude, das rund 2000 Quadratmeter groß sein wird, sieht der Entwurf sieben Parkplätze vor. Neues plant auch der Träger für den Standort am Bolzplatz: Eine der altersübergreifenden Gruppen wird laut Mitteilung am neuen Standort als Waldgruppe geplant. Damit ergreife man die Möglichkeiten, die sich am neuen an den Wald angrenzenden Grundstück ergeben, teilt Pfarrer Volker Mantey weiter mit.

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