Spangenberg tritt aus der Fulda-Eder Energie aus

Spangenberg. Die Stadt Spangenberg steigt aus dem regionalen Energieversorger, der Fulda-Eder Energie (kurz FEE), aus.

Das Parlament hat mehrheitlich für die Kündigung der Mitgliedschaft gestimmt. Es war ein Antrag der SPD-Fraktion, der zugleich vorsieht, den Gesellschaftsanteil den verbleibenden Gesellschaftern zum Kauf anzubieten. Die SPD begründete ihren Antrag mit der Rekommunialisierung der EAM und möglichen Prozessrisiken.

Bürgermeister Peter Tigges (CDU) sprach sich indes für die Mitgliedschaft in der FEE aus: „Wir können nicht einfach kündigen, weil das Parlament doch beschlossen hat, beizutreten“, sagte er. Das war im Juni 2014. „Wir können nur die Geschäftsanteile verkaufen.“ Er schlug vor, nicht aufgrund von Falschinformationen falsche Entscheidungen zu treffen.

Der SPD-Antrag wurde von der FDP unterstützt. Kai-Uwe Niessing sagte, dass mit der FEE ein Kostenmonster entstanden sei: „Lassen Sie uns ein Ende machen, andere machen es uns vor.“ Und verwies auf die Entscheidung des Melsunger Stadtparlaments, das Mitte September ebenfalls des Austritt aus der Fulda-Eder Energie beschlossen hatte. Einzig die CDU-Fraktion wollte an der Fortführung des kommunalen Unternehmens FEE festhalten.

Der Fee gehören nunmehr noch sieben Schwalm-Eder-Kommunen an.

Lesen Sie auch:

- Melsungen tritt aus Fulda-Eder Energie aus

Rubriklistenbild: © usage worldwide, Verwendung weltweit

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.