Spangenberger Bürgermeister Tigges erhielt am Donnerstag seine Ernennungsurkunde

Bürgermeister Peter Tigges startet in 3. Amtsperiode: links Ulrich Salzmann, Ehemaliger 1. Stadtrat und langjähriger Weggefährte von Peter Tigges (Mitte) sowie der jetzige 1. Stadtrat Wilfried Dräger überreichten die Ernennungsurkunde. Foto: Wenderoth

Spangenberg. Die Verpflichtung und Amtseinführung von Peter Tigges in die 3. Amtsperiode als Bürgermeister von Spangenberg war der einzige Tagesordnungspunkt in der Stadtverordnetenversammlung in der Liebenbachstadt.

Dies war auch gleichzeitig die letzte Versammlung des bisherigen, 31-köpfigen Gremiums. Die neu gewählte Stadtverordnetenversammlung zählt nur noch 23 Mitglieder.

Bevor die Redner ihre Glückwünsche vorbringen konnten, stand die offizielle Amtseinführung durch Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Schenk und die Aushändigung der Ernennungsurkunde durch den jetzigen Ersten Stadtrat Wilfried Dräger und dessen Vorgänger Ulrich Salzmann auf dem Programm.

Landrat sprach

Alle Redner betonten das gute Verhältnis zu ihrem Bürgermeister, der immer versuche abseits der Parteipolitik zum Wohle der Bürger seiner Stadt zu arbeiten. Dies betonte auch Landrat Winfried Becker in seinem Grußwort. Er dankte Tigges für das kollegiale und freundschaftliche Verhältnis und wünschte ihm auch für die kommenden sechs Jahre immer eine glückliche Hand bei den zu treffenden Entscheidungen.

Das Thema Flüchtlinge sei eine große Aufgabe, die in Spangenberg bisher sehr gut gelöst wurde. Dafür seien aber auch die vielen engagierten Mitbürger verantwortlich, sagt Becker. Doch viele neue Aufgaben warteten in der neuen Amtsperiode auf den Bürgermeister der Rettungsschirmgemeinde. Das Thema Schwimmbad und die weitere Konsolidierung der Finanzen werden viel Kraft kosten.

Amtskollege Mario Gerhold für den Städte- und Gemeindebund gratulierte Tigges und forderte ihn auf, mit dafür zu sorgen, dass die Kommunen noch enger zusammenhalten und gemeinsam gegen Beschlüsse von übergeordneten staatlichen Stellen vorgehen, die oftmals mit enormen Ausgaben für die Gemeinden verbunden sind, ohne dass auch die finanzielle Unterstützung gewährt wird. Er forderte die Bewohner von Spangenberg auf, pfleglich mit ihrem Bürgermeister umzugehen, denn es gebe noch viel zu tun.

In seinen Dankesworten sagte Tigges, dass er sich freue, dass so viele Gratulanten gekommen seien. Viele Weggefährten begleiteten ihn schon seit zwölf Jahren. Er dankte seinem Mitbewerber Wilfried Dräger für den fairen Wahlkampf. Der Bürger als Souverän habe entschieden und jetzt gelte es gemeinsam zum Wohle der Heimatstadt in den nächsten sechs Jahren zu arbeiten.

Tigges betonte, dass seine politische Heimat die CDU sei, aber die richtige Heimat sei Spangenberg und das stehe über aller Parteipolitik. Für die Zukunft versprach er, sich zu bemühen, das Beste für Spangenberg herauszuholen. Allerdings werde es auch nicht ohne Steuererhöhungen gehen, denn Kanalsanierungen und Krippen werden viel Geld kosten.

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