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Überregionale Auszeichnung: Monika Asthalter vom Mitteldeutschen Sängerbund geehrt

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Von: Manfred Schaake

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Ein Leben für das Singen und den Chorgesang: Volker Bergmann, Präsident des Mitteldeutschen Sängerbundes, zeichnete Monika Asthalter aus. Sie ist jetzt das dritte Ehrenmitglied des MSB.
Ein Leben für das Singen und den Chorgesang: Volker Bergmann, Präsident des Mitteldeutschen Sängerbundes, zeichnete Monika Asthalter aus. Sie ist jetzt das dritte Ehrenmitglied des MSB. © Manfred Schaake

Eine 69-jährige Spangenbergerin singt mit Begeisterung. Jetzt ist sie vom Mitteldeutschen Sängerbund (MSB) zum Ehrenmitglied ernannt worden.

Spangenberg – „Ich singe schon immer“, sagt Monika Asthalter. Die 69-jährige Spangenbergerin singt mit Begeisterung und hat viele Verdienste um den Chorgesang in der Region. Jetzt ist sie vom Mitteldeutschen Sängerbund (MSB) zum Ehrenmitglied ernannt worden – „in Anerkennung und Würdigung ihrer langjährigen und herausragenden Verdienste um den Chorgesang“, wie es in der Urkunde heißt.

„Monika Asthalter ist eine treue Seele und im Chorgesang vielen Menschen ein Vorbild“, sagt Volker Bergmann. Der Altmörscher ist Präsident des MSB mit rund 24 000 Mitgliedern in Nordhessen, Südniedersachsen und Teilen Thüringens. Den Vorsitz des Sängerkreises Heiligenberg mit 1380 Mitgliedern und 515 Aktiven hatte Bergmann im Herbst an Monika Asthalter abgegeben.

Mit Singen begeistern – auch dafür steht MSB. Für Monika Asthalter ist das Lebenselixier. Nach dem Ende des Samstags-Unterrichts in der Schule in Hessisch Lichtenau, so erzählt sie, ist sie um 11.30 Uhr nochmal zurück, um mit dem Schulchor zu singen und zu proben. Noch heute bedeutet Singen für sie Freude, Gemeinschaftspflege und Freundschaft.

Monika Asthalter: Seit 1983 im Vorstand des Chorvereins

Monika Asthalter gehört seit 1983 dem Vorstand des Chorvereins Liederkranz 1902 Spangenberg an und ist seit 2015 Vorsitzende. 26 Jahre war sie Vorsitzende des Sängerbezirks Pfieffetal.

„Sie ist eine Persönlichkeit, die das Chorwesen in der Region nachhaltig geprägt hat und noch prägt“ – so hat es Präsident Bergmann bei der jüngsten Auszeichnung formuliert. Jeweils neun Jahre war sie Geschäftsführerin und stellvertretende Vorsitzende des Sängerkreises Heiligenberg. Seit dem Vorjahr ist sie Vorsitzende.

Von 2007 bis zum Vorjahr gehörte Monika Asthalter dem Vorstand des MSB an. „In hervorragender Weise“ – so die Dankurkunde des MSB – sei sie als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit für die Verbandszeitung Chorsänger tätig gewesen.

Als Landesbeauftragte für kindgerechtes Singen sei sie nach entsprechender Prüfung über den Deutschen Chorverband als Carusos-Fachberaterin tätig gewesen.

Arbeit in Kindergärten: Singen mit Kindern

Dabei hat sie Kindergärten zertifiziert für kindgerechtes Singen. Dazu gehört unter anderem tägliches Singen mit allen Kindern sowie Singen auch in anderen Sprachen, um Kindern mit Migrationshintergrund zu ermöglichen, auch in ihrer Heimatsprache zu singen.

2002 war Asthalter mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet worden, 2008 hatte sie das Sonderehrenzeichen in Gold des MSB erhalten, 2016 die Louis-Spohr-Plakette des MSB. „Wir sind Monika Asthalter sehr dankbar für ihr Engagement und stolz darauf, sie in unseren Reihen zu wissen“, sagte Bergmann bei der jüngsten Ehrung.

Asthalter ist fast 50 Jahre verheiratet und hat einen Sohn (48) und eine Tochter (43). Wie musikalisch sie ist, formuliert die Tochter so: „Ihr fällt zu jedem Anlass ein Lied ein.“ Asthalters Wunsch im Hinblick auf die Corona-Pandemie: „Dass möglichst bald wieder alle Chöre singen können und möglichst viele neue Mitglieder in die Chöre kommen, um gemeinsam die Schönheit und Vielfalt der Musik erleben zu können.“ (Manfred Schaake)

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