Corona-Pandemie

Corona-Pandemie: Auch das Spangenberger Reitturnier fällt aus

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Auch er wird pausieren: Felix Haßmann, hier mit Chaccinus, gewann 2019 den Großen Preis. Foto: Richard Kasiewicz

Wegen der Corona-Pandemie wurde nun auch das internationale Reitturnier in Spangenberg abgesagt. Eine Verschiebung ist nicht möglich.

  • Wegen Corona werden immer mehr Veranstaltungen abgesagt.
  • Auch große Veranstaltungen in Nordhessen sind betroffen.
  • Das internationale Reitturnier in Spangenberg findet nicht statt.

15 Wochen vor dem geplanten Termin vom 10. bis 12. Juli wurde nun auch das traditionelle internationale Spangenberger Reitturnier abgesagt. Eine Veschiebung ist nicht möglich.

Sie hatten ihr Konzept weiterentwickelt, wollten Teil einer Europatour U25 sein, dazu „live und style“ den internationalen Spitzensport mit besonderem Flair für Händler und Aussteller verquicken. Doch aus alledem wird zumindest in diesem Jahr nichts. Das traditionelle Spangenberger Reitturnier, das vom 10. bis 12. Juli stattfinden sollte, fällt wegen der Coronakrise aus.

Reitturnier in Spangenberg fällt wegen Corona aus: Kein Risiko eingehen

„Die Lage bei der Coronapandemie verschärft sich stündlich, da können wir jetzt nicht eine Sportveranstaltung mit vielen Reitern und tausenden Zuschauern für den Juli planen“, sagte Thomas Pfanzelt, Vorsitzender des ausrichtenden Reit- und Fahrvereins. „Auch mit Blick auf unsere 100 Mitglieder dürfen wir kein gesundheitliches und auch kein finanzielles Risiko eingehen. Jetzt weiter zu planen, wäre grob fahrlässig.“

Denn jetzt, 15 Wochen vor dem geplanten Turnier, müssten die entscheidenden Weichen gestellt werden. „Bislang war alles noch überschaubar, aber jetzt müssten wir die Verträge abschließen, die viel Geld kosten - für Pferdezelte, Tribünenbau und Beschallung“, erläutert Pfanzelt.

Reitturnier in Spangenberg wegen Corona abgesagt: Verschiebung nicht möglich

Eine Verschiebung des Turniers in den Herbst sei keine Option, „der Terminplan lässt das nicht zu“.

Pfanzelt und sein Team trafen die Entscheidung im Einvernehmen mit Dr. Jörg Kullmann von der Wikus-Sägenfabrik. „Wir werden keinesfalls leichtfertig ein unkalkulierbares Risiko eingehen. Die Gesundheit der Besucher hat oberste Priorität. Auch im Juli wird niemand unbefangen und unbedenklich auf der Tribüne und im Biergarten dicht an dicht mit anderen das Erlebnis Sport genießen können“, erklärt der Hauptsponsor. Unisono sagen Pfanzelt und Kullmann: „Jetzt machen wir Pause und sehen uns 2021 hoffentlich gesund wieder.“

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