Wilfried Dräger ist neuer Chef im Spangenberger Parlament

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Wilfried Dräger (SPD)

Spangenberg. Während der konstituierenden Sitzung des Spangenberger Parlaments hat Wilfried Dräger (SPD) die Abstimmung in geheimer Wahl gegen Jörg Lange (CDU) gewonnen.

Das Abstimmungsergebnis - 15 Ja-Stimmen bei acht Gegenstimmen - spiegelt die neue Koalition im Spangenberger Stadtparlament wider: Dort koaliert die SPD mit der FDP.

Das neue Stadtparlament hat zwei Ausschüsse gebildet: einen Haupt- und Finanzausschuss sowie einen Bau-, Umwelt und Verkehrsausschuss (BUV). In beiden Ausschüssen werden jeweils neun Stadtverordnete sitzen: vier Mitglieder von der SPD, drei von der CDU und zwei von der FDP.

Zuvor war die CDU mit ihrem Antrag gescheitert, den BUF einzusparen. „Wir sollten konsequent sein, denn dem zeitlichen und verwaltungstechnischen Aufstand stand in den letzten fünf Jahren kein Nutzen gegenüber“, begründete der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Dahnke den Antrag. Dieser wurde jedoch von SPD und FDP abgelehnt. Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Hillwig sagte: „Der BUV hat wichtige Aufgaben im Bereich der Bürgerbeteiligung.“ Künftig stünden etliche Bauthemen an, etwa im Bereich Kläranlage und der Umsetzung der Straßenbeitragssatzung.

Neben zahlreichen Personalien wählte das Parlament Ingo Tempel (SPD) zum Behindertenbeauftragten der Stadt. Künftig wird Spangenberg jedoch keinen Vertreter in den Seniorenbeirat des Landkreises entsenden: Die Fraktionen fanden bislang niemanden, den sie für das Amt vorschlagen konnten.

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