Spielplätze überdenken: Stadt Felsberg will attraktive Angebote schaffen

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Spielen im Wasserbereich des Abenteuerspielplatzes: Das könnte auch in Felsberg bald wahr werden mit dem neuen Konzept.

Felsberg. 100.000 Euro will die Stadt Felsberg in den kommenden Jahren in die Sanierung ihrer Kinderspielplätze investieren.

Die Parlamentarier beschlossen das Spielplatzkonzept in ihrer Sitzung am Donnerstagabend in Wolfershausen. Felsberg hat 29 Spielplätze. Sie seien sehr kostenintensiv und der Sanierungsstau sehr hoch, heißt es in dem Konzept. Der Pflegeaufwand dagegen sei hoch. Das sei gerechtfertigt, falls die Auslastung noch stimme, dies sei jedoch nicht überall der Fall.

Daher wolle man prüfen, welche Spielplätze gegebenenfalls auch geschlossen werden müssen, heißt es weiter. Diese Grundstücke könnten als Bauplätze verkauft werden. Gerade in Felsberg und Gensungen gebe es zu viele Spielplätze, deren Nutzungen sich zudem überschnitten. Man könnte einige schließen.

Wasserspielplatz 

Andere Plätze sollten dafür attraktiver werden. Es sollen themenorientierte Plätze wie Wasser- oder Abenteuerspielplätze eingerichtet werden. Demnächst sollen aus Gesprächen mit den Ortsbeiräten konkrete Lösungen erarbeitet werden. Die Meinungen der Eltern und die finanziellen Möglichkeiten der Stadt sollten berücksichtigt werden. Zu einer Beteiligung der Ortsbeiräte und der Jugendlichen riet Sabine Quehl (ULF). Sie hatte auch die Aktualität des Konzeptes bezweifelt, da es bereits 2013 konzipiert worden sei und jetzt erst zur Abstimmung komme. Die Anforderungen an Spielplätze hätten sich stark verändert. Stephan Bürger (SPD): „Wir wollen Geld in die Jüngsten investieren, und müssen schauen, wo es viele Kinder gibt.“ Eine Bestandsaufnahme sei wichtig.

Silke Böttcher (CDU) ist froh, einmal so ein Konzept zu bekommen. Es ist ein Beginn, und man müsse sich die Umstände genau anschauen. Alle Wünsche könnten sicher nicht verwirklicht werden.

Thomas Schopf sprach für die FPD: Der Sanierungsstau sei dringlich. „Wir kämpfen um den Zuzug von Familien und sind familienfreundliche Kommune.“ Da könne man sich nur für das Konzept aussprechen.

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