Mitglieder des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes in Hessen trafen sich in Morschen

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Auto als Thema: (von links) Jürgen Altenhof, Geschäftsführer der Handwerkerschaft Schwalm-Eder, Jürgen Karpinski, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, Rudi Hupfeld, Obermeister der Kfz-Innung Melsungen und Andreas Rietschle, Geschäftsführer des Autohauses Rietschle bei der Versammlung des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes im Kloster Haydau. Foto: Nieswandt

Morschen. Der Nachwuchsmangel war ein großes Thema bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes im Landesverband Hessen im Kloster Haydau in Morschen. Die Verantwortlichen der 22 hessischen Kfz-Innungen mit insgesamt 50 Teilnehmern erörterten Gründe, warum der Nachwuchs ausbleibt.

„Wir haben nicht genug junge Menschen, die den Beruf des Kfz-Mechatronikers ergreifen“, sagte Rudi Hupfeld, Obermeister der Kfz-Innung Melsungen. Es gebe mehr offene Stellen als Bewerber. Doch die jungen Menschen studierten lieber als an Autos zu schrauben.

Trotzdem seien die Kfz-Betriebe in Hessen immer noch das Gewerbe mit den meisten Ausbildungsplätzen. „In Melsungen haben wir momentan 22 Azubis, im ganzen Kreis sind es 50“, sagt Hupfeld.

Dabei habe sich die Ausbildung der jungen Menschen sehr verändert. Ein Mechatroniker muss heute auch gute Kenntnisse in der Elektronik haben. Früher sei die Anforderung ein Abschluss der Volksschule gewesen, heute benötigt ein Auszubildender mindestens einen Realschulabschluss.

Während ihrer Ausbildung beschäftigen sich die jungen Menschen auch mit der Lichttechnik. In diesem Bereich gibt es laut Jürgen Karpinski, dem Präsidenten des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, einige Änderungen. Es gebe bald High-Tech- und Laser-Lichtsysteme und die Assistenzsysteme, die das Autofahren ohne Mensch möglich machen, seien auch im Kommen. „Es gibt jeden Tag etwas Neues in unserem Beruf“, merkt er an. Deshalb ist es auch wichtig, durch Fortbildungen immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, damit der Beruf attraktiv bleibt. (lin)

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