Der Teamgeist ist groß

Feuerwehr Felsberg öffnet Türen für Besucher

Gensungen. Löschangriffe und Rettungsaktionen gehören zu den täglichen Herausforderungen der Feuerwehr Felsberg. Doch deren Mitglieder sind auch handwerklich sehr begabt:

Das hatten sie beim Aus- und Umbau des Feuerwehrgebäudes bewiesen. Zum Tag der offenen Tür und dem 15-jährigen Bestehen der Minifeuerwehr konnten Besucher sich den Umbau und die täglichen Herausforderungen des Vereins näher anschauen.

Die Arbeit vorführen

Wie die Retter bei einem Brand vorgehen und wie sie eine im Auto eingeklemmte Person befreien, zeigten die Mitglieder in imposanten Vorführungen. Schon die ganz Jungen bewiesen ihr Können: „Besonders großen Spaß machen die Übungen, wie das Treffen von Zielen mit dem Wasserschlauch“, sagte der siebenjährige Michael Möller aus Felsberg. Er freut sich immer sehr auf die Treffen, da einige seiner Freude ebenfalls bei der FFW sind. „Außerdem lernen wir ganz viel, auch wie man gut zusammenarbeitet, denn das ist wichtig, wenn es brennt“, erzählte Michael Möller.

Wie wichtig die Abstimmung im Team ist, zeigten auch die Erwachsenen bei der Befreiungsaktion einer Person aus einem Unfallwagen. Als eingespieltes Team präsentierten sie die Rettung. Gebannt schaute das Publikum zu und lauschten dem Wehrführer Michael Frommann, der die einzelnen Schritte erklärte.

„Solche Aktionen gehören zum Alltag, leider ist es besonders mit den neueren Wagen wegen der Stabilität des Gerüstes nicht immer ganz so einfach, wie bei dieser Vorführung“, sagte Frommann. Und auch wenn der Alltag der Feuerwehrmänner nicht immer leicht ist, gibt es besonders für die Mitglieder des Seniorenvereins „Die Löscheimer“ auch freudige Momente in ihrer Karriere, wie dem Austausch mit ihrem Partnerverein aus dem Saarland.

Neues Museumsschaufenster 

An die gemeinsame Zeit erinnern auch Stücke aus dem neuen Museumsschaufenster der Feuerwehr Felsberg, das Richard Wunsch, Günter Schäfer, Michael Effenberg und Siegfried Holl erstellt haben. Dort befinden sich alte Uniformen, Auszeichnungen und Wasserpumpen, die die vier Feuerwehrmänner restauriert haben.

Neben der Besichtigung der neuen Gebäudeabschnitte gab es aber auch außerhalb des Hauses viel Beschäftigung für die Besucher. So konnte man beispielsweise an der Jux-Olympiade teilnehmen. Die größte Herausforderungen für die Erwachsenen war dabei wohl das Transportieren eines rohen Eies mit der Spreizzange, die normalerweise zum Aufbrechen von Unfallfahrzeugen dient.

Dabei taten sich sogar die eingefleischten Rettungskräfte etwas schwer. Nicht nur für die Kinder standen auch die verschiedenen Einsatzwagen zur Erkundung bereit.

So nutzten beispielsweise Sabrina Pohl und ihre beiden Söhnen Max (4) und Julius (1) die Möglichkeit, den Einsatzbereich ihres Mannes kennenzulernen. „Es ist toll, die Feuerwehrautos mal von innen zu sehen und selbst drin zu sitzen“, sagte der vierjährige Max.

Zum Ausklang des Tages gab es am Abend dann noch Musik des Spangenberger Djs Patrick, der für jeden Geschmack etwas parat hatte.

Von Natalie Schmidt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.