Auch Schockanrufe im Landkreis

Telefonbetrüger fordern hohe Geldbeträge von Opfern im Schwalm-Eder-Kreis

Bild neu ARCHIV - ILLUSTRATION - 5.07.2016, Bayern, Garmisch-Partenkirchen: Eine Frau steht mit einem Telefon am Fenster, vor dem ein Stalker steht. (zu dpa "Weniger Anzeigen wegen Stalkings in Niedersachsen" vom 12.05.2018) Foto: Angelika Warmuth/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
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Schockanrufer setzen ihre Opfer häufig unter Druck.

Online-Betrügereien und Betrugsversuche per Telefon haben laut Polizei im Landkreis Konjunktur. Mehrere Fälle verschiedener Maschen werden aktuell bei der Polizei im Landkreis angezeigt.

Schwalm-Eder – Schon wieder schlagen Betrüger am Telefon zu und haben es auf das Geld von Senioren abgesehen. Gleich dreimal versuchten Unbekannte laut Polizei, Geld mit Schockanrufen zu ergaunern. In Kassel erbeuteten sie jüngst Schmuck im Wert von einem niedrigen sechsstelligen Betrag. Nach Zeugenaussagen läuft die Fahndung nach einem der Täter bereits.

In den drei Fällen im Schwalm-Eder-Kreis suggerierten die Täter nach Angaben der Polizei, dass Verwandte in einen Verkehrsunfall verwickelt wären und dringend Geld benötigten.

Am Freitag setzten sie die Angerufenen unter Druck, in dem sie vorgaben, ein naher Verwandter sei in einen Unfall verwickelt und benötige dringend Geld. Nach Angaben der Polizei riefen die Täter drei Menschen aus dem Landkreis an.

Die vermeintlichen Verwandten benötigten am Unfallort eine hohe Geldsumme. Da diese aber vor Ort nicht über einen solchen Geldbetrag verfügten, sollten die Angerufenen nun spontan einspringen. Es wurden Geldbeträge im hohen fünfstelligen Bereich gefordert.

In einem der Fälle stand die Abhebung des Geldes unmittelbar bevor. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin verhinderte die Abhebung.

In einem weiteren Fall wollte die Angerufene ihren vermeintlich betroffenen Verwandten sprechen, woraufhin der Anrufer das Gespräch beendete. Die Polizei rät, keinesfalls auf Geldforderungen einzugehen, die von unbekannten Menschen kommen. Zur Sicherheit kann immer eine Polizeidienststelle angerufen werden oder auch die 110.  Hinweise: Polizei Homberg, Tel. 0 56 81/ 77 40 (Damai D. Dewert)  

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