Zwölf Frauen und 24 Männer absolvierten einen Grundlehrgang bei der Wehr

Training für die Feuerwehr

Leitereinsatz: Hoch hinaus ging es mit einer vierteiligen Steckleiter.

Melsungen. Vier Wochen lang übten und büffelten 36 Frauen und Männer während des Grundlehrgangs der Feuerwehr. An vier Wochenenden und vier Mittwochabenden absolvierten sie den Kurs des Kreisfeuerwehrverbandes Melsungen in Theorie und Praxis. Die Leitung hatte Lothar Schäfer.

Frank Nuhn, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, der die Prüfung abnahm, äußerte sich sehr erfreut darüber, dass ein Drittel der Lehrgangsteilnehmer Frauen waren. Positiv auch, dass fast die Hälfte der Teilnehmer Seiteneinsteiger waren, die bisher mit der Feuerwehr Nichts zu tun hatten. Ihnen bescheinigte er eine besonders hohe Motivation.

Die 24 Männer und zwölf Frauen kamen aus allen Gemeinden des Altkreises. Auch Feuerwehren aus Homberg und Knüllwald waren mit je einem Lehrgangsteilnehmer vertreten. Die acht Ausbilder waren bei der Abschlussbesprechung sehr zufrieden mit ihren Prüflingen. Sie hätten das Erlernte gut umgesetzt.

Retten und Selbstretten

Am Samstag ging es auf dem Übungshof am Feuerwehrstützpunkt Melsungen rund. An mehreren Stationen wurden das Aufrichten der Leitern, Retten und Selbstretten geübt. Dazu kamen das korrekte Arbeiten beim Löschangriff und technischer Hilfeleistung. Alle Lehrgangteilnehmer haben das Ziel erreicht und die praktische Prüfung und auch den entsprechenden Fragebogen bewältigt. Sie stehen jetzt in ihren Wehren als voll einsetzbare Feuerwehrleute zur Verfügung. Wunsch der Verantwortlichen ist, dass sie noch den Sprechfunklehrgang und die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger absolvieren.

Ein Novum hat es bei diesem Lehrgang gegeben. Mit Tamara Schwarz (Melsungen), Franziska Obach (Günsterode) und Kerstin Hupfeld (Kirchhof) haben auch drei Ehefrauen von aktuellen Wehrführern am Grundlehrgang teilgenommen. Ob den Ehemännern jetzt Konkurrenz auf ihren Posten im eigenen Haus erwächst? (zot)

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