Eurotrial in San Marino

Empfershäuser auf 11. Platz bei Geländewagen-EM

Steffen Dziersk

Empfershausen. 1157 Kilometer – diese Anfahrt nahm Steffen Dziersk aus Empfershausen in Kauf, um an der Geländewagen-Europameisterschaft, kurz Eurotrial, in San Marino teilzunehmen.

Für den 38-Jährigen war es die erste Europameisterschaft als Fahrer, nachdem er 2009 schon als Beifahrer von Ronny Simon an den Start ging.

Bei Trials geht es darum, Geschicklichkeitsprüfungen mit dem Geländewagen möglichst fehlerfrei zu meistern. Die Fahrer müssen Hindernisse überwinden und Tore durchfahren. Für die HNA berichtet Steffen Dziersk von seiner ersten EM-Teilnahme.

Die Anreise 

Mit einem Wohnmobil mit Anhänger, auf den der Geländewagen verladen wurde, geht es am Mittwoch nach San Marino. 1157 Kilometer und 17 Stunden Fahrt. Schon am Freitag steht die technische Abnahme der Fahrzeuge an. Keine Zeit zum Trödeln also.

Ein tolles Panorama gibt es bei der Ankunft am Donnerstag zu sehen. Nur noch kurz etwas einkaufen und schon einmal die Strecken checken.

Die technische Abnahme

Die technische Abnahme am Freitag verläuft natürlich nicht problemlos. Einige Fahrer des deutschen Teams haben ein paar Kleinigkeiten am Auto, die schnell behoben sind. Am eigenen Wagen gibt es eine größere Baustelle: Der hintere Teil des Käfigs muss verlängert und verstärkt werden. Die Schrauber haben alle Mängel innerhalb von vier Stunden beseitigt. Jetzt kann es losgehen. Der erste Blick auf die Strecken zeigt: Das wird nicht einfach – für Fahrer und Auto.

Erster Wettkampftag

Samstag: 38 Grad – und den ganzen Tag im schwarzen Rennanzug.

Trotzdem heißt es am Ende: Sechs Strecken erfolgreich abgeschlossen, nur einmal wegen Zeitabbruchs vorzeitig beendet, weil der Anlasser bockig war. Dank der Techniker funktioniert aber alles wieder tadellos.

Der Zwischenstand am Samstag lautet: 13. Platz.

Zweiter Wettkampftag

Am Sonntag wird es endlich warm. 45 Grad zeigen die Thermometer an. Auf der ersten Strecke liegt der Wagen elegant auf der Seite. Danach läuft alles wie geplant, die letzte Strecke endet sogar ohne Fehlerpunkt. So geht es noch einmal zwei Plätze nach oben. 11. Rang heißt es am Ende in der Einzelwertung. Team Deutschland wird Vierter. Ein Erfolg für die erste EM.

Kommentare

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