Das Vereinsheim des ASV Schnellrode fast fertig

Bald fertig: Peter Heinemann, Vorsitzender des ASV-Schnellrode, vor dem neuen Vereinshaus. Die alte Hütte war an Pfingsten vollständig abgebrannt. Foto: Nieswandt

Schnellrode. Das Vereinshaus des ASV Schnellrode steht wieder. Ein knappes halbes Jahr nachdem die Hütte abbrannte, plant der Vorsitzende Peter Heinemann den Einzug in das neue Vereinsheim.

„Ich denke, dass bis Ende November alles fertig ist“, sagt der 52-Jährige. Das alte Haus war im Jahr 1981 gebaut worden. Nachdem es Pfingsten aus immer noch unbekannten Gründen abgebrannt war, waren sich die Mitglieder schnell einig, dass es wieder aufgebaut werden soll.

Kräftig mit angepackt 

Und da haben auch die Schnellröder Angler tatkräftig zu beigetragen: „Bei der Bodenplatte haben die Mitglieder geholfen, den Rest der Hütte hat die Firma Holzbau Kühlborn gefertigt“, sagt Heinemann. Der Aufbau sei binnen eines Tages über die Bühne und damit sehr schnell gegangen. „Der Bau fing um sieben Uhr mit einem Kran an. Als ich um neun Uhr vorbeigeschaut habe, standen schon alle Außenwände“, sagt der Schnellroder.

Das komplette Haus sei wie in einem Baukastensystem ineinandergesteckt in neun Stunden fertig gewesen.

Das Dach fehlt noch, es soll im Laufe dieser Woche fertig gedeckt sein. Bis Ende November wird das Haus dann innen fertig gestellt. Der Schaden, der bei dem Brand entstanden ist, liegt laut Polizei bei über 100 000 Euro. Den Großteil der Kosten für den Neubau übernimmt die Brandversicherung. Da die Hütte größer ist als die alte, übernehmen die 40 Mitglieder die Mehrkosten. Wie viel das neue Haus kostet, kann Heinemann nicht genau sagen.

Rußgeschwärzt: So hatte das Anglerheim ausgesehen, nachdem es Pfingsten abgebrannt war. Foto: Archiv

Den Sommer über haben sich die Angelfreunde in einem Zelt neben den Überresten der Hütte getroffen. „Wenn es in den kommenden Wochen kalt wird, brauchen wir einen warmen Raum“, sagt Heinemann.

Die Hütte wurde großzügiger geplant, da die Mitgliederzahl seit 1981 von zwölf auf 40 gestiegen ist. Doch das Heim, das 160 Quadratmeter groß ist, soll nicht nur den Anglern zur Verfügung stehen: „Wir planen, auch samstags und sonntags zu öffnen, damit die Schnellröder Dorfgemeinschaft einen Ort hat, an dem sie sich treffen kann“, sagt der Vorsitzende.

Es gibt einen großen Gastraum mit angrenzendem Kühlraum, Toiletten und einer Abstellkammer.

Außerdem ist die neue Anglerhütte ein Niedrigenergiehaus. „Die Lage des Vereinsheims ist perfekt, mitten im Ort und neben dem Spielplatz, so haben auch die Kinder unserer Mitglieder einen Platz zum Toben“, sagt Heinemann.

Er hofft auf einen guten Zuspruch für das neue Haus: Schließlich lebe der Verein auch von seinen Einnahmen für Getränke, sagt Peter Heinemann.

Von Leona Nieswandt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.