Verrohung der Gesellschaft - ein Kommentar zur verhinderten Schlägerei 

Es sollte in eine Massenschlägerei ausarten. Doch in letzter Minute konnte sie die Polizei in der Nacht zu Sonntag verhindern. Auf der Ederbrücke in Gensungen hatten sich 40 bis 50 mit Stöcken bewaffnete Jugendliche zusammengerottet. Ein Kommentar. 

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Nein, mit den vergleichsweise völlig harmlosen Spaßvögeln im Flashmob haben die gewalttätigen Jugendlichen von Felsberg nichts zu tun. Dazwischen liegen Welten.

Während Flashmobber mit meist unsinnigen, aber nicht kriminellen Taten auf sich aufmerksam machen wollen, hatten die Randalierer im Schwalm-Eder-Kreis ausschließlich Gewalt und Zerstörung im Sinn. Erschreckend ist aber, wie schnell sich mit moderner Technik Menschen auch zu kriminellen Aktionen organisieren können. Eine Entwicklung, die niemand stoppen kann.

Randale auf Volksfesten und Gruppentreffen gibt es leider schon lange. Angst macht aber neben der Gewaltbereitschaft die große Zahl der Schläger.

Das ist eine neue Dimension in Nordhessen. Die Polizei hat für ihr schnelles und beherztes Handeln ein dickes Lob verdient. Aber schützen kann sie nur, wenn sie auch das entsprechende Personal hat. Die hessische Landesregierung darf nicht länger ausgerechnet hier sparen. Die Verrohung der Gesellschaft ist auch auf dem Land angekommen.

Von Peter Klebe

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