Vögel nisteten im Briefkasten von Marian Franke in Hilgershausen

Hilgershausen. Schon zum zweiten Mal haben Vögel im Briefkasten von Marian Franke in Hilgershausen genistet.

Geräumig, wind- und wettergeschützt und bequem zugänglich: So ein Briefkasten ist das ideale Zuhause. Das hat sich wohl ein Vogelpaar gedacht - und sich Marian Frankes Postkasten in Hilgershausen als Nistplatz ausgesucht.

Es ist bereits das zweite Mal, dass der Briefkasten vor Frankes Haus in Hilgershausen zum Nistkasten umfunktioniert wurde: Vor etwa zwei Jahren hat Marian Franke das Gleiche erlebt. „Anfangs dachte ich, da will mich jemand veräppeln“, erinnert sich der 62-Jährige. „Plötzlich war der Briefkasten mit Moos gefüllt.“ Franke räumte den Briefkasten leer - doch am nächsten Tag lag wieder Moos darin. Erst jetzt dämmerte es Franke, dass sich da Vögel ihr Nest herrichteten.

Als Franke in diesem Jahr wieder Moos im Postkasten fand, wusste er sofort Bescheid. Er hat die Untermieter gern wieder aufgenommen - und den Briefkasten mit einem Warnhinweis versehen, damit der Postbote den Briefschlitz neben der Haustür nutzt, anstatt die Post ins Vogelnest zu werfen.

Sieben Junge hat Franke im Vogelnest gezählt. Die Eltern hatten alle Schnäbel voll zu tun, um den Nachwuchs satt zu kriegen. Franke hatte Freude daran, zu beobachten, wie die Vögel unermüdlich Futter herantragen. „Das ist sozusagen die königliche Luftpost“, sagt Franke augenzwinkernd - mit Blick auf seinen antiken Briefkasten, der mit einem Krönchen verziert ist.

Inzwischen ist der Vogelnachwuchs flügge - und Marian Franke ist gespannt, ob er auch im kommenden Jahr wieder Moos im Briefkasten findet.

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