Erste Gruppen sind in Hessen schon wieder unterwegs

Verband bestätigt: Wandern in Gruppen prinzipiell erlaubt

Die Langwandergruppe aus Morschen bei ihrer Wanderung Mitte März.
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Die Langwandergruppe aus Morschen bei ihrer Wanderung Mitte März.

Das Wandern erfreut sich gerade nach den lang anhaltenden Corona-Beschränkungen der letzten Wochen einer immer größeren Beliebtheit – auch bei den Menschen in der Region.

Das Wandern erfreut sich gerade nach den lang anhaltenden Corona-Beschränkungen der letzten Wochen einer immer größeren Beliebtheit – auch bei den Menschen in der Region. „Der Tourismus wird in diesem Jahr sehr stark eingeschränkt sein, deswegen gehen wir davon aus, dass wir in Deutschland deutlich mehr Wander-Touristen haben werden als üblich“, sagt Jens Kuhr, Pressesprecher des Deutschen Wanderverbands.

Das Wandern sei in Hessen auch in Corona-Zeiten prinzipiell erlaubt, allerdings gelte es, in Gruppen Abstands- und Hygieneregeln zu beachten. Darüber hinaus empfiehlt Kuhr den zahlreichen Wandergruppen und -vereinen, besonders beliebte Strecken zu meiden und auf Wege auszuweichen, die sonst nicht so häufig genutzt werden.

Wandern in Hessen: Coronasorge bei Mitgliedern der Langwandergruppe Morschen

Dieter Kaiser, Mitglied der Langwandergruppe Morschen, marschiert normalerweise jeden Monat mit circa 15 Teilnehmern 15 bis 25 Kilometer durch die Region. „Die letzte Wanderung fand Mitte März statt. Schon damals haben fünf Teilnehmer aus Coronasorge abgesagt“, erzählt der 67-Jährige.

Für ihn sei es sowohl gesellschaftlich als auch gesundheitlich wichtig, dass nun wieder gewandert werden darf. „Die Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem. Das ist besser als zuhause rumzusitzen“, sagt er.

Wandern in Hessen: Gruppe führte Corona-Regeln ein

Damit die Gruppe am 19. Mai erstmals wieder die Wanderstiefel schnüren kann, habe er auf Empfehlung des Hessischen Innenministeriums und desDeutschen Wanderverbands einige Regeln für seine Gruppe aufgestellt.

Neben den üblichen Hygiene- und Distanz-Bestimmungen führe er auch eine Teilnehmerliste. Wer sich krank fühle, solle zuhause bleiben und nicht mitwandern. Bei der Anfahrt zum Treffpunkt in Morschen sollen die Teilnehmer maximal zu zweit im Auto sitzen.

„Das dient unserer aller Gesundheit, damit wir auch weiterhin unbeschwert wandern können. Denn gerade jetzt im Frühjahr macht das Wandern besonders viel Freude“, sagt Kaiser.

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